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Wieviel Tourismus ertragen die Alpen?

Traumhafte Berglandschaften und reine Alpenluft. Das allein reicht schon lange nicht mehr. Touristen verlangen heute mehr. Events und Spektakel, Seilrutschen und Hängebrücken sollen das Geschäft in den Bergen ankurbeln. Doch wieviel Ramba-Zamba verträgt es in unseren Alpen?

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Rebecca Göpfert, Leiterin der Forschungsgruppe Tourismus und Nachhaltige Entwicklung des Institutes für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZHAW, gehört zur Gründungsgruppe des Naturparkes Beverin im Kanton Graubünden. Der Park umfasst heute vier Talschaften und zwei kulturhistorische und sprachliche Siedlungsgebiete. Vor allem aber umfasst der Naturpark eine intakte Natur und eine schöne Landschaft. Gemeinsam bewahren die beteiligten Gemeinden die kostbaren Natur- und Kulturgüter und werten sie durch gemeinsame Projekte auf. Diese Arbeit bringt Tourismus und Nachhaltigkeit bestens zusammen ist Rebecca Göpfert überzeugt.



Weniger ist mehr


Für SRF 1 Outdoor Reporter Marcel Hähni braucht es in den Bergen nicht viel. Einzig eine gute Signalisation der Wanderwege und eine schöne Wanderwegführung. Vielleicht noch eine gemütliche Alpbeiz mit regionalen Produkten. Ein frisches Bergbächlein für die müden Füsse, schliesst das Wanderabenteuer in den Bergen ab.



Nachhaltigkeit im Bergtourismus

Vor allem im Winter können Bergbahnen und Winterdestinationen nicht nachhaltig sein. Das sagt Jürg Stettler, Leiter des Institutes für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern. Auch sind die Erwartungen der einzelnen Besuchergruppen sehr unterschiedlich. Nachhaltig kann eine Destination nur wenn die Bevölkerung wie bei den Naturpärken hinter der Idee steht.

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