- In der Ostukraine gehen die Kämpfe zwischen Armee und Separatisten trotz angekündigter Waffenruhe weiter.
- Die beiden Parteien werfen einander Angriffe vor.
- Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte die Waffenruhe für den 1. April angeordnet.
Trotz der neuen Waffenruhe im Kriegsgebiet Ostukraine wurden die Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und den von Moskau militärisch unterstützten Separatistin nicht vollständig eingestellt.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte die Waffenruhe für den 1. April angeordnet. Eigentlich sollte ohnehin ein Waffenstillstand gelten, der Anfang 2015 in Minsk mit internationaler Vermittlung ausgehandelt worden war. Die beiden Gegenspieler werfen einander Angriffe vor.
Gegenseitige Anschuldigungen
«Wir halten die Regelung seit Samstag 0.00 Uhr ein, aber auf der Gegenseite gab es zehn Verstösse», sagte Oxana Gawriljuk, Sprecherin des ukrainischen Verteidigungsministeriums, der Agentur Interfax in Kiew.
Auf der Seite der Separatisten in Donezk und in Luhansk hingegen hiess es: «Seitens der Ukraine ist die Waffenruhe mehrfach verletzt worden.» Die ukrainische Armee habe die Waffenruhe nur etwa eine Stunde eingehalten und dann wieder geschossen.
In den Kämpfen in der Ostukraine sind seit 2014 nach Angaben der UNO etwa 10'000 Menschen getötet worden.
Ostukraine: Bilder aus dem Kriegsgebiet
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Bild 1 von 8. Verloren gegangen: Ein einsamer Armeeschuh auf einer Landstrasse in der Nähe von Debalzewe. (17. Februar 2015). Bildquelle: Reuters.
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Bild 2 von 8. Posieren für den Fotografen: Ein pro-russischer Separatist im Dorf Nikischin. (17. Februar 2015) . Bildquelle: Reuters.
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Bild 3 von 8. Die Bewohner sind längst weg: Separatisten der selbsterklärten Donezker Volksrepublik laufen an einem zerstörten Haus vorbei. (17. Februar 2015). Bildquelle: Reuters.
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Bild 4 von 8. Kriegsbeute: Separatisten demontieren Teile eines ukrainischen Panzers. (16. Februar 2014) . Bildquelle: Reuters.
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Bild 5 von 8. Pause im Krieg: Pro-russische Separatisten ruhen sich an einem Checkpoint in der Nähe von Donezk aus. (15. Februar 2015) . Bildquelle: Reuters.
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Bild 6 von 8. Kaputte Panzer, ausgebrannte Häuser: Separatisten in der Stadt Vuhlehirsk, 10 Kilometer westlich von Debalzewe. (16. Februar 2015) . Bildquelle: Reuters.
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Bild 7 von 8. Der Krieg als Attraktion: Jugendliche inspirieren in Donezk ein Loch, das nach Granatenbeschuss entstanden ist. (14. Februar 2015). Bildquelle: Reuters.
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Bild 8 von 8. Draussen ist Krieg: Eine Frau wartet in einem Unterschlupf in der Nähe von Donezk darauf, dass die Kämpfe vorbeigehen. (14. Februar 2015) . Bildquelle: Reuters.