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Bern Freiburg Wallis Bienensterben: Experten stehen vor Rätsel

Im Emmental sind 172 Bienenvölker vergiftet worden, 7 davon mussten ausgebrannt werden. Imker und Bauern sind verunsichert. Behörden suchen nach Ursachen.

In den Dörfern rund um Zäziwil im Emmental beklagen mehrere Imker ein Bienensterben. Rund 1 Million Bienen sind vergiftet worden. Die Insekten sind halbseitig gelähmt und flugunfähig. Von den 172 betroffenen Bienenvölkern mussten 7 Völker ausgeräuchert werden.

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Bienensterben bleibt ein Rästel (23.5.14)
02:09 min
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Seit mehreren Wochen werden Labortests duchgeführt und die Pflanzenschutzmittel der regionalen Obstproduzenten getestet. Trotzdem hat man noch keine konkreten Ergebnisse.

Jürg Glanzmann vom Bienengesundheitsdienst, welcher im Auftrag des Bundes arbeitet, sagt gegenüber dem «Regionaljournal Bern, Freiburg, Wallis» von Radio SRF: «Wir stehen vor einem Rätsel. Im Moment sind Detailanalysen im Gang. Es muss sich aber um ein Pestizid handeln.» Bisher wurden rund 500 Wirkstoffe analysiert. Insgesamt gibt es bis zu 10'000 verschiedene Wirkstoffe.

Die Honigernte in der betroffenen Region wird dieses Jahr ins Wasser fallen. Auch die umliegenden Obstproduzenten müssen mit einer kleineren Ernte rechnen, weil weniger Bienen die Blüten bestäuben. Die betroffenen Imker haben eine Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Die Kantonspolizei Bern hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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