In der Schweiz gilt die Religionsfreiheit: Jeder darf also glauben und praktizieren, was und wie er will, solange er andere nicht beeinträchtigt. Soweit die Theorie. Die Probleme entstehen aber im Alltag. Was, wenn ein Mitarbeiter Pausen fordert, um zu beten, oder die Flüchtlingsfrau ihr Kopftuch nicht ablegen will, auch wenn sie so keine Stelle findet?
Ist das zu viel verlangt? Ist so eine Integration in der Schweiz überhaupt möglich oder bilden sich zwangsläufig Parallelgesellschaften? Gerade Moscheevereine betonen das Gegenteil, nämlich dass Religion einen wichtigen Beitrag zur Integration leiste. Der Glaube soll zu ethischem Handeln motivieren und Sicherheit bieten. Was stimmt nun? Perspektiven begibt sich auf die Gratwanderung zwischen Religion und Integration.
Verhindert Religion die Integration?
Strenggläubige Muslime wollen Frauen die Hand nicht geben, Mädchen dürfen nicht in den Schwimmunterricht. Bei solchen Vorfällen wird schnell der Vorwurf laut, dass Muslime hier einfach nicht zu integrieren seien. Ginge es also besser ohne Religion?
Abonnieren
Um diesen Podcast zu abonnieren, benötigen Sie eine Podcast-kompatible Software oder App. Wenn Ihre App in der obigen Liste nicht aufgeführt ist, können Sie einfach die Feed-URL in Ihre Podcast-App oder Software kopieren.
Teilen