Tanja Maljartschuk, Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2018, verwebt in ihrem Roman das Leben der jungen Frau mit demjenigen Lypynskyjs und legt dabei das Gefühl der Entwurzelung frei, welches die beiden verbindet.
«Blauwal der Erinnerung» erinnert auch an den langen Kampf, den die Ukraine um die staatliche Unabhängigkeit führte. Und die bis heute gefährdet ist.
Schliesslich lässt der Roman auch an Tanja Maljartschuks eigene Biographie denken: Die 1983 in der Ukraine geborene Autorin lebt seit acht Jahren in Wien. Dabei hat sie – nach eigener Aussage – das Gefühl der inneren Zerrissenheit als Emigrantin nie verlassen.
Buchhinweis:
Tanja Maljartschuk. Blauwal der Erinnerung. Aus dem Ukrainischen von Maria Weissenböck. Kiepenheuer & Witsch, 2019.
«Blauwal der Erinnerung» erinnert auch an den langen Kampf, den die Ukraine um die staatliche Unabhängigkeit führte. Und die bis heute gefährdet ist.
Schliesslich lässt der Roman auch an Tanja Maljartschuks eigene Biographie denken: Die 1983 in der Ukraine geborene Autorin lebt seit acht Jahren in Wien. Dabei hat sie – nach eigener Aussage – das Gefühl der inneren Zerrissenheit als Emigrantin nie verlassen.
Buchhinweis:
Tanja Maljartschuk. Blauwal der Erinnerung. Aus dem Ukrainischen von Maria Weissenböck. Kiepenheuer & Witsch, 2019.