Es ist definitiv keine Liebesgeschichte. Marta und Arthur sind in ihrer Beziehung und ihren Lebensumständen gefangen. Sie machen sich das Leben zur Hölle. Sie quälen sich, überbieten sich gegenseitig mit Gemeinheiten und Beleidigungen. Marta und Arthur wären glücklicher, wenn sie sich getrennt hätten. Aber sie verharren in der Beziehung. Sinnbild dafür ist auch ihre Umgebung, eine klaustrophobe Dreizimmerwohnung in einem Mietshaus, irgendwo in einer deutschen Kleinstadt. Doch was hält sie in ihrer Beziehung? Die Autorin Katja Schönherr lotet in ihrem kammerspielartigen Romandebüt «Marta und Arthur» die Abgründe von Partnerschaften aus. Fragt nach Abhängigkeiten und Rollenbildern. Was sie dazu inspiriert hat, das erzählt sie in der Sendung 52 Beste Bücher auf Radio SRF 2 Kultur.
Buchhinweis:
Katja Schönherr. Marta und Arthur. Arche, 2019.
Buchhinweis:
Katja Schönherr. Marta und Arthur. Arche, 2019.