Eva Kaderli und Sara Folloni möchten heiraten. Seit über 30 Jahren sind sie ein Paar und haben einen steinigen Weg hinter sich: Aufgewachsen in einer Freikirche, wurde ihre Liebe früh auf den Prüfstand gestellt. «Ich habe Gott angefleht, dass die Liebe aufhört», erinnert sich Eva Kaderli. Doch es kam anders. Die beiden traten aus der Freikirche aus und haben sich vor 18 Jahren verpartnert. Nun möchten sie heiraten und setzen sich für die «Ehe für alle» ein.
Für den Chemiker Rudolf Geiger geht die gleichgeschlechtliche Ehe zu weit. Er stimmte damals zwar für die eingetragene Partnerschaft und lehnt Diskriminierung ab. Doch die Ehe an sich solle ausschliesslich heterosexuellen Paaren vorbehalten sein ebenso wie die Möglichkeiten der modernen Fortpflanzungsmedizin. Historisch gesehen war die Ehe stehts im Wandel. Die romantische Vorstellung etwa, dass Ehe auch etwas mit Liebe zu tun hat, stammt erst aus dem 18. Jahrhundert.
Für den Chemiker Rudolf Geiger geht die gleichgeschlechtliche Ehe zu weit. Er stimmte damals zwar für die eingetragene Partnerschaft und lehnt Diskriminierung ab. Doch die Ehe an sich solle ausschliesslich heterosexuellen Paaren vorbehalten sein ebenso wie die Möglichkeiten der modernen Fortpflanzungsmedizin. Historisch gesehen war die Ehe stehts im Wandel. Die romantische Vorstellung etwa, dass Ehe auch etwas mit Liebe zu tun hat, stammt erst aus dem 18. Jahrhundert.