Auch wenn Putin etwas Anderes behauptet: Die Ukrainer wollen kein Teil der «russischen Welt» sein. Schon seit Jahrhunderten nicht, sagt Andreas Kappeler, emeritierter Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien und Verfasser mehrerer Sachbücher zur ukrainischen und russischen Geschichte.
Russland habe sich im wechselhaften Verhältnis der beiden Staaten stets als «grosser Bruder» verstanden. Die Eigenständigkeit des «Kleinen» sei ihm schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Gibt es vor diesem historischen Hintergrund Perspektiven für einen Ausweg aus der aktuellen Katastrophe?
Russland habe sich im wechselhaften Verhältnis der beiden Staaten stets als «grosser Bruder» verstanden. Die Eigenständigkeit des «Kleinen» sei ihm schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Gibt es vor diesem historischen Hintergrund Perspektiven für einen Ausweg aus der aktuellen Katastrophe?