Viele Rückmeldungen haben uns nach der Veröffentlichung von «Himmelblau – Leben am Limit» erreicht. Die dadurch gewonnenen neuen Erkenntnisse haben dazu geführt, dass nun eine brandneue 6. Podcast-Folge online ist:
Kriminell waren nur Wenige. Wir hatten mit ihnen nicht viel zu tun. Swami Omkarananda kann ich deswegen bis heute nicht recht einschätzen.
Rolf Künzi hat «Himmelblau – Leben am Limit» gehört und sich bei uns gemeldet. Er wuchs in der Sekte auf, deren Mitglieder in den 70er Jahren für die Bombenanschläge auf den Zürcher Justizdirektor verantwortlich gemacht wurden. Er zog als Kind mit seiner Familie ins «Divine Light Zentrum», das sich im Winterthurer Brühlbergquartier niedergelassen hat.
Künzi hat sich bereit erklärt, uns von dieser Zeit zu erzählen und kann spannende Einblicke in das Innenleben der Glaubensgemeinschaft geben, die bis heute fortbesteht.
Swami Omkarananda wurde in der Stretch-Limousine herumgefahren.
Dieter Bircher war zur Zeit der Bombenattentate im Winterthurer Gemeinderat tätig und wohnte in der Nähe des «Divine Light Zentrums». Auch er kann die Geschichte aus einer weiteren Perspektive beleuchten. So wird das Bild von Swami Omkarananda als bescheidener Mann doch etwas in Frage gestellt, wenn Bircher erzählt, dass der Guru regelmässig mit einer luxuriösen Limousine gesehen wurde.
Bircher stattete der Glaubensgemeinschaft auch mal einen Besuch ab – und erhielt einen grossen Früchtekorb als Präsent. Bestechung? Ein weiterer Vergiftungsversuch? Oder einfach eine gutgemeinte Geste?
Die beiden Journalistinnen haben einen Brief an Amy nach Australien gesendet. Hat die Redaktion eine Antwort erhalten?
Amy wurde als Mittäterin verurteilt, sie kam wegen der Bombenanschläge hinter Gitter. In der Podcastserie versuchten die beiden Journalistinnen Sabine Meyer und Patricia Banzer mehr über sie in Erfahrung zu bringen. Am Schluss verfassten sie einen Brief an die Frau, die heute vermutlich in Australien lebt. Dorthin ist sie nach ihrer Haftstrafe in der Schweiz zurückgekehrt. Ist eine Antwort auf diesen Brief gekommen? Wir können verraten: Ja. Aber: Es ist eine Antwort mit Frustpotenzial.