Bei den Parlamentswahlen in Rumänien hat die postkommunistische Partei PSD besser abgeschnitten als erwartet und rund 30 Prozent der Stimmen geholt. Die regierenden Bürgerlichen waren eigentlich als Favoriten in die Wahlen gegangen, nun liegen sie auf dem zweiten Platz. Eine Enttäuschung für die Partei, gleichzeitig auch eine schwierige Ausgangslage für die Regierungsbildung. Welchen Kurs wird Rumänien künftig einschlagen? Was sagt die historisch tiefe Wahlbeteiligung über die Stimmungslage im Land aus? Darüber haben wir mit dem Osteuropa-Historiker und Rumänien-Experten Oliver Jens Schmitt gesprochen. Der Basler ist Professor für die Geschichte Südosteuropas an der Universität Wien. Barbara Peter hat heute Vormittag mit ihm gesprochen.

Inhalt
Oliver Jens Schmitt zu den Parlamentswahlen in Rumänien
Nach den Parlamentswahlen in Rumänien steht das Land vor einer schwierigen innenpolitischen Ausgangslage für die künftige Regierungsbildung und den künftigen Kurs. Im «Tagesgespräch» ordnet der Osteuropa-Historiker Oliver Jens Schmitt die Wahlresultate ein.
Abonnieren
Um diesen Podcast zu abonnieren, benötigen Sie eine Podcast-kompatible Software oder App. Wenn Ihre App in der obigen Liste nicht aufgeführt ist, können Sie einfach die Feed-URL in Ihre Podcast-App oder Software kopieren.
Teilen