Warum sagt man Down-Syndrom? Im 19. Jahrhundert hat ein britischer Arzt namens John Langdon Down (1828–1896) das Syndrom erstmals beschrieben. Darum wird die Trisomie 21 auch Down-Syndrom genannt. Das Down-Syndrom ist keine Krankheit, deshalb gibt es auch keine Medikamente dagegen. Es ist eine angeborene genetische Veränderung. Allgemein wird von einer Beeinträchtigung gesprochen.
Was bedeutet Trisomie 21? Trisomie 21 und Down-Syndrom bedeuten das Gleiche. In unseren Zellen, den Bausteinen unseres Körpers, befinden sich die Chromosomen. Das sind sozusagen die Baupläne unseres Körpers. Die meisten Menschen haben 46 Chromosomen, die in 23 Paare aufgeteilt sind. Bei Menschen mit Trisomie 21 ist das anders. Sie haben ein Chromosom mehr. Bei ihnen gibt es das Chromosom 21 dreimal anstatt zweimal. «Tri» bedeutet drei, und «-somie» leitet sich von Chromosom ab.
Was sind die Merkmale von Trisomie 21? Jeder Mensch ist einzigartig. Bei Menschen mit Trisomie 21 gibt es jedoch einzelne Merkmale, die immer wieder vorkommen. Sie sind oft kleiner als die meisten anderen Menschen und haben oft ein sehr rundes Gesicht. Ihre Augen stehen häufig leicht schräg. Manche Menschen mit Down-Syndrom hören oder sehen nicht so gut. Die meisten Menschen mit Trisomie 21 entwickeln sich körperlich und geistig etwas langsamer.
Jedoch gibt es auch hier grosse Unterschiede. Die einen brauchen ihr Leben lang Unterstützung. Andere wiederum lernen bereits als Kinder lesen und schreiben und führen später als Erwachsene ein selbstständiges Leben.
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