SRF Kids besucht Kunga (12) im Kanton Zürich. Kunga ist halb Tibeter und das sieht man seinem Zuhause auch an: Überall hängen Bilder von Buddha. Und auch sonst spielt die Religion eine wichtige Rolle in seinem Leben:
Wichtige Gegenstände im tibetischen Buddhismus
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Bild 1 von 5. Die Mediationskette. Die Mediationskette nennt Kunga «Tima». Beim Meditieren hält er sie in der Hand und braucht sie zum zählen. Die Kette besteht aus genau 108 Perlen, weil einige Gebete 108 mal wiederholt werden sollen. Im Buddhismus ist die Zahl 108 heilig und das Gebet oder die Meditation entfaltet seine volle Wirkung bei 108 Wiederholungen. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 5. Die Thangka. Thangka bedeutet «Rollbild». Es sind bunte Wandteppiche, welche im Buddhismus zur Dekoration und zur Verehrung von Buddha aufgehängt werden. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 5. Der Kesa. Der Kesa ist ein Gewand, welches die Zugehörigkeit zum tibetischen Buddhismus symbolisiert. Der Kesa wird zu Gebeten und Ritualen getragen. Es gibt ihn in allen möglichen Farben und mit den verschiedensten Verzierungen und Mustern. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 5. Die Schulbücher. Im tibetischen gibt es zwei Schriften: Umê und Uchen. Uchen wird vor allem für Dokumente und wichtige Geschichten verwendet. Umê wird eher für den Alltag und zum Lesen gebraucht. Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 5. Der Dalai Lama. Der Dalai Lama besucht oft tibetische Klöster in der Schweiz, weil hier viele Tibeter:innen leben. Auf diesem Foto siehst du, wie der Dalai Lama Kungas Mutter an der Wange berührt. Kunga sagt, diese Berührung sei wie eine Art Autogramm, eine Segnung. Bildquelle: SRF.
Wer ist Buddha?
Buddha lebte vor circa 2500 Jahren in Indien und ist der Gründer des Buddhismus. Er war ein reicher Prinz, der eines Nachts seinen Palast verliess und ausserhalb dieser Mauern auf so viel Leid und Elend stiess, dass er beschloss, diesem auf den Grund zu gehen. Er zog durchs Land und suchte nach Mitteln und Wegen, um das Leid in der Welt zu verkleinern. Dabei versuchte er, ein möglichst gerechtes Leben zu führen und sanft zu sein gegenüber allem Leben. Als er schliesslich einen Weg fand, um alles Elend zu besiegen, soll er richtig geleuchtet haben. Deshalb sagt man auch, Buddha sei erleuchtet gewesen.
Buddha ist also kein Gott, sondern ein sehr besonderer Mensch. Für die Buddhist:innen bedeutet das, dass jeder und jede erleuchtet werden kann. Das zu erreichen ist eines der Ziele des Buddhismus.
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