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Bild 1 von 8. Burgdorf. SRF Meteo freute sich über die zahlreichen Zuschauerbilder mit intensiven Farben. Bildquelle: Heinz Kempa.
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Bild 2 von 8. Luterbach. In der Region Solothurn war ein klassischer Halo zu sehen. Bildquelle: Salome Parel.
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Bild 3 von 8. Rombach. Die optische Erscheinung im Aargau sah aus wie ein Regenbogen. Das Licht gebrochen haben aber nicht Wassertröpfchen, sondern Eiskristalle. Bildquelle: Heidi Paulsen.
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Bild 4 von 8. Mittelland. Um die Sonne zeigten sich zum Teil sogar mehrere regenbogenfarbige Kreise. Bildquelle: Mathias Streit.
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Bild 5 von 8. Wabern . Ein klassischer Halo aus der Region Bern. Schön sind auch die Schleierwolken zu sehen, die für das Phänomen verantwortlich sind. Bildquelle: Emanuel Iseli.
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Bild 6 von 8. Wangen an der Aare. In der Zone mit den Schleierwolken sind die Halo Erscheinungen wunderschön zu beobachten. Bildquelle: Ernst Lutz.
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Bild 7 von 8. Burgdorf. Verschiedene Halo Erscheinungen auch am Tor zum Emmental. Bildquelle: Heinz Kempa.
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Bild 8 von 8. Solothurn. In den Schleierwolken sind verschiedene Kreise um die Sonne sichtbar. Bildquelle: Vladimier Culik.
Am Dienstag kam es zu faszinierenden Effekte am Himmel: Kreise in Regenbogenfarben um die Sonne, sogenannte Halo Erscheinungen.
Damit Halos entstehen können, müssen Wolken aus kleinen Eiskristallen vorhanden sein, sogenannte Cirren. Diese hauchdünnen Wolken sind in grosser Höhe zu finden, auf 8 bis 12 Kilometern über dem Boden. Entscheidend sind möglichst regelmäßig gewachsene und durchsichtige Eiskristalle.
Das Sonnenlicht wird beim Eindringen in solche Kristalle gebrochen. Es wird im Innern reflektiert. Dabei sind Orientierung des Kristalls und Einfallswinkel des Lichtes wichtig. Beim Austritt wird das Licht ein weiteres Mal gebrochen. Die Lichtbrechung ist dabei für die sichtbare Aufspaltung der Farben verantwortlich, analog dem Regenbogen.
Je nach Größe und Orientierung der Eiskristalle, je nach Winkel, unter dem Licht auf die Kristalle trifft, gibt es verschiedene Phänomene. An verschiedenen Stellen des Himmels entstehen teils weißliche, teils farbige Kreise, Bögen, Säulen oder Lichtflecken.
Solche optischen Erscheinungen sind bei dünnen Eiskristallwolken nahezu das gesamte Jahr über zu sehen. Am Dienstag waren sie aber besonders gut zu erkennen.