Seit gut fünfzig Jahren gibt es den Jugendcircus Basilisk. Die Tournee in den Sommermonaten ist jeweils der Höhepunkt des Zirkusjahres. Doch diese ist der Pandemie zum Opfer gefallen. Dass je eine Sommertournee ausgefallen ist, daran erinnert sich niemand. «Ich war schon sehr traurig, als ich erfuhr, dass die Tournee ins Wasser fällt», meint die 14-jährige Akrobatin Lynn Bachmann. Dafür führen die jungen Zirkusleute ihr Können nun vor diversen Alters- und Pfegeheimen der Region vor.
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Bild 1 von 5. Die jungen Artistinnen und Artisten waren zuerst traurig darüber, dass die Tournee wegen Corona ins Wasser gefallen ist. Bildquelle: SRF / Hanna Girard.
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Bild 2 von 5. Inspiration für Auftritte in Alters- und Pflegeheimen war eine Sendung im Fernsehen. Die Idee begeisterte nicht nur die jungen Artisten, sondern auch das Publikum. Bildquelle: SRF / Hanna Girard .
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Bild 3 von 5. Insgesamt eine Woche lang tourte der Jugendzcircus Basilisk durch die Alters- und Pflegeheime der Region. Bildquelle: SRF / Hanna Girard .
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Bild 4 von 5. Die Kunststücke der Artistinnen und Artisten wurden von den Balkonen aus verfolgt. Bildquelle: SRF / Hanna Girard.
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Bild 5 von 5. Dieser ältere Herr war früher selber Jongleur und verfolgte den Auftritt kritisch. Er freute sich bereits eine Woche im Voraus auf die Jonglage des Jugendcircus Basilisk. Bildquelle: SRF / Hanna Girard.
Auch im Pflegeheim St. Chrischona bei Bettingen zeigten die Akrobaten und Artistinnen ihre Kunststücke und Tricks. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich über den Besuch der jungen Zirkusleute. «Wenn es sowas schon gegeben hätte, als ich Kind war, dann wäre ich mit grosser Freude selbst dabei gewesen», sagt die 90-jährige Therese Plüss. Und auch die 89-jährige Ute Wagner-Lux war von den Zirkuseinlagen begeistert: «Der Auftritt hat mir sehr imponiert - das könnte man sich auch gleich mehnrmals ansehen.»
Leben wie auf einer einsamen Insel
Der Besuch der jungen Akrobatinnen und Artisten des Jugendcircus Basilisk war für die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims St. Chrischona geine willkommende Abwchslung. Schliesslich liegen wegen Corona lange Wochen ohne Besuch und Ausflüge hinter ihnen. «Wir lebten wie auf einer Insel, an der kein Schiff vorbeifährt, dass einen mitnimmt», so Ute Wagner-Lux. Die letzten Monate seien keine einfachen Monate gewesen, bestätigt auch Heimleiter Hartmut Kämpfer: «Es war schon eine schwierige Zeit und sind nun sehr froh, dass Besuche endlich wieder zugelassen sind.»