«Es ist überhaupt nicht absehbar, wie sich das ganze entwickelt», sagt Magnus Rageth vom Bündner Amt für Wald und Naturgefahren. Am Berg sind noch mehrere 100'000 Kubikmeter Material in Bewegung.
Bis jetzt seien Schlamm und Geröll zum Glück portionenweise ins Tal geflossen. Mit diesen Geschiebemengen sei man fertig geworden. «Das kann sich aber schnell ändern», sagt Rageth.
Die grösste Sorge des Kantons ist, dass Material auf die RhB-Geleise und die Autobahn A13 sowie ins Emser Industriegebiet fliessen könnte. Man beobachte die Situation weiterhin genau, sagt Magnus Rageth.