12 Fragen an Maja Brunner
Was war Ihre Lieblingsspeise als Kind?
Das «Tomaten-Eili» von meiner italienischen Nonna. Ein simples, aber leckeres Familienrezept. Mit einem knusprigen Stück Weissbrot dazu. Göttlich!
Was würden Sie nie essen?
Schnecken, die stelle ich mir so glitschig und knorpelig vor.
Ihr liebstes Küchenutensil?
Meinen Chromstahl Turmix-Mixer aus den 50er Jahren.
Auf welches Gewürz möchten Sie nie verzichten?
Ich mag sie eigentlich alle. Und sowieso sollte ich überhaupt verzichten?
Von wem haben Sie das Kochen gelernt?
Von meiner Mama. Sie ist eine begnadete Köchin.
Welchen Spitzenkoch bewundern Sie?
Bei Martin Surbeck hab ich vor Jahren den besten Wurstsalat und ein unvergessliches Raviolo mit einer Füllung aus Sommerwild und Polenta gegessen. Ehrlich gesagt hab ich es aber nicht so sehr mit den Sternen, Hauben und Punkten. Und kulinarische Sternsstunden, die gibt’s ja allenthalben auch da, wo man sie vielleicht gar nicht vermutet. Fernab von «Gault-Millau» und «Michelin» nämlich: In der Küche von Freunden, die für einen gekocht haben. Mit Hingabe und Liebe. Was will man mehr?
Ihre liebste Kochsendung?
Keine Zeit zum Gucken – bin immer selber am Kochen.
Welches Kochbuch gehört in jede Küche?
«Genussvoll vegetarisch» von Yotam Ottolenghi und «Tender / Gemüse» von Nigel Slater
Was darf in Ihrem Kühlschrank nie fehlen?
Ein gutes Stück Parmesan und Butter.
Was kochen Sie besonders gut?
Keine Ahnung. Ich koche gut, aber was ich besonders gut mache, das müsste man eigentlich meine Familie und meine Freunde fragen.
Was mögen Sie gar nicht?
Kutteln und Gorgonzola, das krieg ich einfach nicht runter.
Welches ist Ihr Lieblingswein?
Auf das Risiko hin, dass ich mich als Köchin jetzt selbst desavouiere: Ich mag Wasser lieber als Wein. Sorry!