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Bild 1 von 7. The National. Bildquelle: americanarmy.com.
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Bild 2 von 7. Trouble Will Find Me. Das Erwachsene: Eine elegante, erwachsene Platte einer geerdeten, selbstsicheren Band. Was zuerst klingt wie eine Fingerübung auf hohem Niveau, braucht etwas Zeit, um sich zu entfalten. Ein Album für die grosse Masse? Bildquelle: cede.ch.
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Bild 3 von 7. High Violet. Das Erhabene: Album Nummer fünf schoss in den Amerikanischen Billboard-Charts direkt auf Platz 3. Hier stimmte alles, der pompöse, schwere Sound und die durchs Band starken Songs. Landete in sätmlichen Bestenlisten der Fans und Kritiker ganz vorne. Bildquelle: cede.ch.
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Bild 4 von 7. Boxer. Das Durchbruchsalbum: «Boxer» brachte 2007 The National erstmals grosse Aufmerksamkeit - auch dank dem Song «Fake Empire», welchen Barack Obama 2008 für seine Präsidentschaftskampagne verwendete. Bildquelle: cede.ch.
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Bild 5 von 7. Alligator. Das Dunkle: Wahrscheinlich das lyrisch düsterste Album. Und zum ersten Mal zeigt Drummer Bryan Devendorf, wie wichtig er für den treibenden Sound dieser Band ist. Bildquelle: cede.ch.
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Bild 6 von 7. Sad Songs For Dirty Lovers. Das Bildende: Hier finden The National zu ihrer Form. Tieftraurige Songs über Liebe und Leiden. Zum ersten Mal experimenterien sie mit zusätzlichen Instrumenten wie Geige und Akkordeon - und kündigen verhalten weitere Grosstaten an. Bildquelle: cede.ch.
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Bild 7 von 7. The National. Das Vergessene: Das Debutalbum wird gerne vergessen. Es zeigt eine suchende Band, die sich noch nahe am Country bewegt. Zeilen aus einigen Songs werden auf späteren Alben wieder aufgegriffen. Bildquelle: cede.ch.
Ich muss ganz ehrlich zugeben: Bei The National objektiv zu bleiben, das ist für mich beinahe unmöglich. Diese Band, welche seit Jahren ein treuer Begleiter ist und mir so oft in tristen Stunden beistand, gehört für mich schon lange auf die ganz grossen Bühnen.
Jahrelang tourte die New Yorker Band The National wie die Verrückten, füllte immer grössere Hallen und verkaufte immer mehr Platten. Barack Obama wählte 2008 den Song «Fake Empire» gar als offiziellen Kampagnen-Song für seine Präsidentschaftskandidatur aus.
Geerdete Unaufgeregtheit
«High Violet» von 2010 bildete den zwischenzeitlichen Höhepunkt, wurde von Kritikern und Fans gefeiert und knackte die Amerikanischen Billboard Charts. Aber nicht deshalb gehört «High Violet» zu meinen absoluten Lieblingsplatten.
Es sind ihre Songs, welche direkt aufs Herz ziehlen - und ihr Ziel nie verfehlen. Die Musik von The National kann man nicht erklären, man muss sie erlebt haben. Diese unaufgeregte Art, wie The National ihre Songs vorwärts treiben lassen, ist beinahe hypnotisch. Und über all dem erzählt Sänger Matt Beringer seine dunklen, melancholischen Geschichten über Liebe, Zweifel und Hoffnung.
«Trouble will Find Me» ist das sechste Album der Band aus Brooklyn - und es ist eine weitere Grosstat der Band. Warum das so ist, hört ihr in der Albumkritik.