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Bild 1 von 8. Nebst dem Fragebogen bestand das Casting unter anderem aus einem Gespräch und einem Fototermin. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 8. Die Familie Büchi beim Ausfüllen des Fragebogens. Bildquelle: SRF/Christian Lanz.
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Bild 3 von 8. Auch die Kleider- und Hutgrösse ist wichtig, um die Kostüme richtig anzupassen. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 8. Die pensionierten Textilfachleute testeten die Castingteilnehmer mit grossem Engagement an den Webstühlen. Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 8. Für die Bedienung der Webstühle braucht es geschickte Hände. Bildquelle: SRF/Christian Lanz.
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Bild 6 von 8. Bereits beim Casting haben die Kandidaten Kameraerfahrung sammeln können. Bildquelle: SRF.
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Bild 7 von 8. Das Casting fand in der ehemaligen Textilfabrik Neuthal statt. Bildquelle: SRF/Christian Lanz.
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Bild 8 von 8. Von den knapp 800 Bewerberinnen und Bewerbern wurden rund 60 Frauen, Männer und Kinder zum Casting eingeladen. Bildquelle: SRF.
Die Kandidaten wurden von den Fernsehmachern auf Herz und Nieren geprüft. Gesucht waren Familien, Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter, Bürogehilfen sowie Dienstmädchen der Fabrikantenfamilie, welche bereit sind während zwei Wochen so zu leben und zu arbeiten wie vor hundert Jahren.
«Wir haben uns als Arbeiterfamilie beworben, weil wir absolute Geschichtsfans sind», erklärt Jacqueline Büchi, welche mit ihrem Mann und den Kindern Merlin (14) und Alenka (10) von Wila ZH angereist ist. «So zu leben wie vor 100 Jahren wäre faszinierend, wenn wir auch grossen Respekt vor dem strengen damaligen Alltag haben».
Ihre Eignung wurde dabei vielfältig getestet. Nebst einem Fragebogen zur damaligen Zeit und Auskünften zur Person gabs ein Fotoshooting sowie Castinginterviews. Sämtliches Fabrikpersonal musste sich schliesslich bei drei praktischen Tests an Webstühlen von damals beweisen. «Was die Kandidatinnen und Kandidaten an Feeling für dieses Handwerk zeigen, ist überraschend und hat uns sehr überzeugt», bilanziert Webereitechniker und Prüfer Max Bosshard. Und auch Projektleiter Daniel Pünter zeigt sich nach dem zweitägigen Casting hoch erfreut. «Wir haben viele Kandidaten getroffen, welche sich ernsthaft mit dieser Zeitepoche auseinandersetzen möchten und hoch motiviert sind, während zwei Wochen die Zeitreise ins 1914 mit allen Schwierigkeiten zu erleben». Bis Ende Februar will das «Schweiz aktuell»-Team seine Kandidatenwahl treffen.