Der neue Fall von Rabbi Klein
Als Seelsorger und Hobby-Ermittler stösst Rabbi Klein an seine Grenzen: Sonja und Viktor Ehrenreich leben als erfolgreiches und unauffälliges Paar in der Gemeinde Inzlingen bei Lörrach. Bis eines Tages - Sonja ist gerade verreist - Viktor Ehrenreich im schmucken Eigenheim erschossen aufgefunden wird. Rabbi Klein kannte den frommen Zahnarzt gut, auch als Seelsorger. Aber diese Tat scheint mehr als rätselhaft, auch für ihn. Eine Spur führt in den Kongo. Ausserdem quält Rabbi Klein ein Fundamentalkonflikt unter den jüdischen Gemeinden in der Schweiz.
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Hochkarätige Stimmen sind zu hören
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Bild 1 von 7. Rabbi Klein (Hanspeter Müller-Drossaart): «Ich liebe meine Frau. Aber meine Frau liebt mich auch, das macht es einfacher.» . Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 7. Sebastian Rudolph spielt den Zahnarzt Viktor Ehrenreich. Der Schauspieler gehört seit 2019 wieder zum festen Ensemble des Schauspielhaus Zürich, wie schon einmal während der Intendanz von Christoph Marthaler. Bildquelle: Keystone / Urs Flüeler.
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Bild 3 von 7. Führt das Publikum mit seiner Stimme durch die ganze Geschichte: Erzähler Thomas Sarbacher. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 7. Sonja Ehrenreich (Valerie Niehaus, ZDF Heute Show): «Eigentlich ist es doch zweitrangig, wer ihn umgebracht hat. Man spricht immer von Gerechtigkeit, wenn ein Mörder gefasst wird. Aber wem nützt das letztlich noch was?». Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 7. Sonja Ehrenreich (Valerie Niehaus): «Das war der Schuss, der daneben ging.» Rabbi Klein (Hanspeter Müller-Drossaart): «Der zweite Schuss hat ihn dann getroffen». Bildquelle: SRF.
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Bild 6 von 7. Hinter den Kulissen: Hörspiel-Techniker Franz Baumann in der Vorbesprechung mit Regisseur Buschi Luginbühl. Bildquelle: SRF.
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Bild 7 von 7. Regisseur Buschi Luginbühl ist einer der Erfinder des «Schreckmümpfeli». Er führte bei über hundert Hörspielproduktionen von SRF Regie. Bildquelle: SRF.
Autor und Regisseur: Gemeinsame Arbeit vom Roman zum Hörspiel
Die Hörspiel-Fassung von «Der böse Trieb» entstand auch dieses Mal in enger Zusammenarbeit zwischen Autor Alfred Bodenheimer und Regisseur Buschi Luginbühl – es ist die vierte Hörspiel-Adaption eines Rabbi-Klein-Romans. Auch dieses Mal schrieben der Autor und der Regisseur den Roman gemeinsam zum Hörspiel um. Dieses Mal allerdings zum ersten Mal nicht in Israel, sondern auf Grund von Corona-bedingten Reisebeschränkungen in der Schweiz.
Der Autor empfindet die Konzentration auf das Dialogische, die Reduktion auf das Allerwesentlichste unter Aufrechterhaltung des Handlungsfadens als eine faszinierende Herausforderung und als einen Gewinn für die Dichte der Handlung.
Zudem ist es für einen Autor ein ganz besonderes Erlebnis, wenn aus seiner «Kopfgeburt» plötzlich eine Veranstaltung wird, in der Schauspieler und Schauspielerinnen den eigenen Text interpretieren, verkörpern, in Szene setzen. Das ist wie eine zusätzliche Realitätsstufe, die das eigene Schreiben hier erhält.
Fast ein halbes Jahrhundert Hörspiel-Regie
Vertrauen schenkte der Autor nicht zuletzt der Erfahrung des Regisseurs: Dem 80-jährigen Luzerner Hörspiel-Regisseur Buschi Luginbühl verdankt das Publikum eine Vielzahl von herausragenden und beliebten Radioproduktionen wie etwa «De Dracheriiter», «Die Schattmattbauern» oder «Die Brüder Löwenherz», dazu mehr als hundert «Schreckmümpfeli», gehört er doch zur Gründergeneration des ältesten satirischen Kurz-Krimis der Schweizer Hörspielszene. «Der böse Trieb» ist die letzte Produktion von Buschi Luginbühl. SRF Hörspiel wird im Frühjahr 2023 ausführlicher auf sein Schaffen zurückblicken.
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