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«Eine schwierige Gruppe, aber wir wollen weiterkommen»
Aus Sport-Clip vom 30.11.2019.
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Petkovic zur Auslosung «Diese Reise ist ein kleines Handicap»

Das meint der Schweizer Nati-Coach zur EM-Gruppe A mit der Schweiz, Italien, der Türkei und Wales.

Mit einem Pokerface nahm Vladimir Petkovic die EURO-Auslosung in Bukarest hin. Wenig später liess er sich entlocken, dass es eine «interessante, aber schwierige Gruppe» sei, in der die Schweiz gelandet sei. Dennoch sei das Ziel klar: «Wir wollen und können weiterkommen», so der Nati-Coach.

So blickt der 56-Jährige auf die Gruppengegner:

  • Italien: «Eine Mannschaft, die all ihre Qualitäten in der Qualifikation gezeigt hat. Trainer Roberto Mancini hat eine sehr junge, starke Mannschaft gebildet und ihr eine gute Mentalität eingeimpft.»
  • Türkei: «Eine junge Mannschaft mit viel Charakter. Sie haben eine gute Qualifikation gezeigt. Gegen die Türken müssen wir unbedingt probieren zu dominieren. Ein gutes Resultat kann weitere Positivität in unsere Mannschaft bringen.»
  • Wales: «Eines der stärksten Teams aus Topf 4. Mit Spielern, die in guten Mannschaften spielen. Wales ist ein hungriges Team mit viel Temperament. Wir haben aber schon gezeigt, dass wir gegen Mannschaften aus dieser Region gut spielen können.»
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Wales-Coach Giggs über die Schweiz: «Ein harter Gegner»
Aus Sport-Clip vom 30.11.2019.
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3000 Kilometer von Rom bis Baku

Während Petkovic mit den Gegnern also durchaus zufrieden ist, trifft dies auf die Austragungsorte nicht unbedingt zu. Zwischen Baku und Rom liegen mehr als 3000 Kilometer und 3 Zeitzonen – die Schweiz muss den Weg während der Gruppenphase zweimal bewältigen.

«Diese Reise ist ein kleines Handicap», gab der Nati-Trainer denn auch zu, «aber ausser Italien geht es den anderen beiden Ländern auch so.»

Hoffen auf mehr Einsatzzeit

In den nächsten Tagen und Wochen gehe es zunächst darum, eine gründliche Analyse vorzunehmen. «Und dann hoffe ich, dass meine Spieler in ihren Teams noch mehr spielen und im März (beim nächsten Nati-Zusammenzug; Anm. d. Red.) mehr Minuten in den Beinen haben werden. Dann können wir die nächsten Schritte planen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.11.19, 18:00 Uhr

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