Im zähen Ringen um die Zukunft der Leichtathletik spaltet Sprint-Legende Michael Johnson mit seiner neuen millionenschweren Meeting-Serie «Grand Slam Track» die Szene.
Am kommenden Wochenende in Kingston (JAM), später in Miami, Philadelphia und Los Angeles treten immer 48 so genannte «Racer» gegen 48 Herausforderer in 6 Disziplingruppen an: Kurz- und Langsprint, Kurz- und Langhürdenlauf sowie Mittel- und Langstrecke.
Jede Athletin und jeder Athlet rennt 2 Strecken und erhält Punkte für die Platzierungen. Wer am Ende die meisten Punkte hat, wird Slam-Champion und erhält 100'000 US-Dollar extra. Die 48 unter Vertrag stehenden «Racer» erhalten zudem ein Grundgehalt für die Teilnahme an allen 4 Slams.
Weil nur Sprint- und Laufwettbewerbe veranstaltet werden, fehlen prominente Namen wie Stabhochsprung-Star Armand Duplantis. Aber auch Lauf-Grössen wie Noah Lyles, Jakob Ingebrigtsen, Femke Bol oder Sha'Carri Richardson verzichten.
Aus Schweizer Sicht plante einzig Dominic Lobalu einen Start, er muss aber wegen einer Zerrung passen.