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LA: Neue Meeting-Serie startet «Grand Slam Track» macht Diamond League Konkurrenz

Legende Michael Johnson will mit seiner neuen Meeting-Serie «Grand Slam Track» die Leichtathletik aufpolieren

Person im Stadion, winkt und lächelt.
Legende: Das sagt Gründer Michael Johnson: «Mein Ziel ist es, die Athleten auf eine Bühne zu stellen, die ihrer Grösse würdig ist, mit Rennen, die etwas bedeuten. Um das zu erreichen, muss man die Besten gegeneinander antreten lassen. Das ist es, was an den grössten Sportarten der Welt so faszinierend ist.» imago images/Chai v.d. Laage

Im zähen Ringen um die Zukunft der Leichtathletik spaltet Sprint-Legende Michael Johnson mit seiner neuen millionenschweren Meeting-Serie «Grand Slam Track» die Szene.

Am kommenden Wochenende in Kingston (JAM), später in Miami, Philadelphia und Los Angeles treten immer 48 so genannte «Racer» gegen 48 Herausforderer in 6 Disziplingruppen an: Kurz- und Langsprint, Kurz- und Langhürdenlauf sowie Mittel- und Langstrecke.

Jede Athletin und jeder Athlet rennt 2 Strecken und erhält Punkte für die Platzierungen. Wer am Ende die meisten Punkte hat, wird Slam-Champion und erhält 100'000 US-Dollar extra. Die 48 unter Vertrag stehenden «Racer» erhalten zudem ein Grundgehalt für die Teilnahme an allen 4 Slams.

Sprinterinnen im Wettkampf auf einer blauen Laufbahn.
Legende: 2 der Aushängeschilder der neuen Serie Die amerikanischen 400-m-Läuferinnen Sydney McLaughlin-Levrone und Gabrielle Thomas. Archivbild imago images/Imagn Images

Weil nur Sprint- und Laufwettbewerbe veranstaltet werden, fehlen prominente Namen wie Stabhochsprung-Star Armand Duplantis. Aber auch Lauf-Grössen wie Noah Lyles, Jakob Ingebrigtsen, Femke Bol oder Sha'Carri Richardson verzichten.

Aus Schweizer Sicht plante einzig Dominic Lobalu einen Start, er muss aber wegen einer Zerrung passen.

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