Porträts der anderen Nominierten
Viktorija Golubic lancierte das Tennisjahr 2016 an Position 178 der Weltrangliste – und war folglich primär Insidern einen Begriff.
Knappe 12 Monate später hat sich für die 24-Jährige die Welt um 180 Grad gedreht. Dank mehreren Höhenflügen katapultierte sie sich bis auf Rang 53.
Zum Titel gestürmt
Die Saison hatte für die Zürcherin im Januar bereits vielversprechend begonnen. Denn bei den Australian Open stand die Spielerin mit kroatischen und serbischen Wurzeln erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers.
Für Aufsehen sorgte die Kämpferin im April in Luzern im Fed-Cup-Halbfinal gegen Tschechien. Sie steuerte der Schweiz 2 Punkte bei, indem sie klar höher klassierte Gegnerinnen (darunter die spätere US-Open-Finalistin Karolina Pliskova) in die Knie zwang. Dennoch verpasste sie mit dem Team das Endspiel.
Den bisherigen Höhepunkt erlebte Golubic am Heimturnier in Gstaad, wo ihr der durchschlagende Erfolg gelang.