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Bild 1 von 8. Hakenwurm:. Dieser Fadenwurm befällt oft Menschen in den Tropen, wo er der häufigste Verursacher von Wurminfektionen ist. Bei Hautkontakt bohrt er sich ein und gelangt schliesslich in den Darm seines Wirts, wo er rund 1 Zentimeter gross wird. Er saugt Blut an den Darmzotten und kann so sein Opfer empfindlich schwächen. Vor allem Kinder sterben an Blutverlust. Bildquelle: Heinz Mehlhorn, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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Bild 2 von 8. Katzenbandwurm:. Er wird bis zu 60 Zentimeter lang und fühlt sich nicht nur im Darm von Katzen wohl, sondern auch bei Hunden, Füchsen und Mardern. Den Menschen befällt er nicht und bei den betroffenen Tieren verläuft die Infektion trotz seiner Grösse in der Regel harmlos. Bildquelle: Heinz Mehldorn, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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Bild 3 von 8. Pärchenegel:. Das Weibchen (rötlich) lebt in der Bauchfalte des Männchens. Doch der niedliche Name täuscht: Eine Art dieses Saugwurms löst beim Menschen die Bilharziose aus, eine unangenehme Krankheit mit Husten, Fieber und Blasenstörungen. Die Infektion mit dem Pärchenegel erfolgt in Seen und Flüssen in wärmeren Gegenden, vor allem in den Tropen und Subtropen. Bildquelle: Heinz Mehlhorn, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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Bild 4 von 8. Anopheles-Mücke:. Bei ihrer Blutmahlzeit spritzt die Stechmücke ein Drüsensekret in ihr Opfer – dieses sorgt für den typischen Juckreiz. Durch den Stich wird aber auch der einzellige Parasit Plasmodium übertragen, der im Menschen Malaria auslösen kann. Bildquelle: Heinz Mehlhorn, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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Bild 5 von 8. «Schlechte Luft» heisst die Krankheit Malaria übersetzt, weil sie in der Nähe von Sümpfen auftritt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde kar, dass die Krankheit durch die Anopheles-Mücke übertragen wird. Bildquelle: oaisd.
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Bild 6 von 8. Ein Madenhacker im Fell einer Gazelle:. Lange Zeit ging man davon aus, der Madenhacker lebe in Symbiose mit seinem Wirt – meist Büffel oder Antilopen – weil er ihn von Maden befreit. Doch der hübsche Vogel ist ein Parasit erster Güte: Er hält mit seinem spitzen Schnabel die Wunden an seinem Wirt bewusst offen und ernährt sich von den Maden, die darin leben. Bildquelle: Andreas Zimmermann.
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Bild 7 von 8. Aedes Aegypti:. Die Gelbfiebermücke – auch Ägyptische Tigermücke genannt – sticht bevorzugt Menschen, um Blut zu saugen. Dabei kann sie eine ganze Palette an Viruserkrankungen übertragen wie zum Beispiel Gelbfieber und Dengue-Fieber. Sie ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Bildquelle: asd.
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Bild 8 von 8. Zecke:. Diese gefürchtete Krankheitsüberträgerin sitzt auf Pflanzen und wartet, bis ein Wirt vorbeikommt, um sich nachher von seinem Blut zu ernähren. Dabei überträgt sie Bakterien und Viren auf ihre Opfer. Sie lösen beim Menschen Krankheiten wie die Nervenkrankheit Lyme-Borreliose und Hirnhautentzündung aus. Bildquelle: Heinz Mehlhorn, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Noch bis April 2015 ist die Ausstellung: «Parasiten – Life Undercover» im Naturhistorischen Museum in Basel zu sehen.