In der französischen Fremdenlegion spielten helvetische Söldner noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle, obwohl die Schweiz ihren Bürgern den Dienst in fremden Armeen 1928 verboten hatte.
Der Historiker Peter Huber rollt in einem Buch nun erstmals die Geschichte der rund 2000 Schweizer auf, die als Freiwillige im Indochina- und Algerienkrieg für Frankreich kämpften.
Wer heute Frankreichs Söldner sind, beleuchtet «Kontext» mit einer Reportage aus der Legionärs-Kaserne bei Paris, wo die angehenden Kämpfer ausgebildet werden.
Buchhinweis:
Peter Huber: Fluchtpunkt Fremdenlegion
Schweizer im Indochina- und im Algerienkrieg, 1945–1962
Chronos Verlag 2016
Fluchtpunkt Fremdenlegion – Söldner in fremden Diensten
In der Schweiz waren sie Opfer wirtschaftlicher und sozialer Not, in Nordafrika und Indochina wurden sie zu Tätern: Schweizer Legionäre in fremder Mission. Heute ziehen kaum mehr Schweizer in die französischen Fremdenlegion, dafür Söldner aus aller Welt.
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