Vor genau sechzig Jahren beginnt in Jerusalem der Eichmann-Prozess. Als Beobachterin mit dabei ist die politische Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt. Ihre Beobachtungen münden schliesslich in eines ihrer bekanntesten und umstrittensten Bücher: «Eichmann in Jerusalem - Von der Banalität des Bösen». Anlässlich des Jahrestages der Prozessbeginns fragen wir nach Hannah Arendts Thesen und Ansichten, nach deren Bedeutung für spätere Generationen und späteren Völkermordprozesse, nach ihrer Art des Denkens und den vielen anderen Fassetten dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeit.
Hannah Arendt – von der Leidenschaft des Denkens
Auch sechzig Jahre nach Beginn des Eichmann-Prozesses und 25 Jahre nach ihrem Tod ist Hannah Arendt im Gespräch. Sei es wegen des aktuellen Romans «Was wir scheinen» von Hildegard Keller oder wegen Arendts einzigartiger Persönlichkeit, sei es, weil ihre Themen immer noch die entscheidenden sind.
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