«Auf üblen Pisten den Kongo bereist. In einem Minendorf vorübergehend festgenommen worden. Frauen gesehen, die für 50 Rappen pro Tag 20 Kilo-Mineralien-Säcke durch die Berge schleppen. Im strömenden Regen mit einem Soldaten stundenlang durch matschige Kartoffelfelder marschiert, den schwefligen Geruch des Vulkans in der Nase. Unterwegs die Gorillas beobachtet» – Patrik Wülsers Zusammenfassung seines Kongo-Trips. Das Riesenland im Zentrum Afrikas kommt auch nach zwei Kriegen und jahrelangen blutigen Konflikten nicht zur Ruhe. Rebellengruppen terrorisieren die Menschen, internationale Minenfirmen beuten das Land aus, der korrupte Präsident und seine Entourage führen ein Leben ins Saus und Braus. Derweil versucht eine Uno-Truppe Frieden zu bringen, und die internationale Milliarden-Hilfe versickert wirkungslos in dunklen Kanälen. Gibt es noch Hoffnung für den Kongo? Patrik Wülser erläutert die Frage im Tagesgespräch bei Marc Lehmann.
Inhalt
Patrik Wülser über seine Reise durch Ost-Kongo
Der Kongo – das rohstoffreichste Land Afrikas findet nicht aus der Krise. Schon längst müsste ein neuer Präsident gewählt sein, doch der bisherige klammert sich mit allen Tricks an die Macht. SRF-Afrika-Korrespondent Patrik Wülser schildert im Tagesgespräch Eindrücke seiner Reise durch Ost-Kongo.
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