Die Bar «Stubä» an der Zürcher Langstrasse ist klein und gemütlich. Nur eine bescheidene Bühne mit einem Mikrofon hebt sich aus dem Dunkel ab. Neonröhren werfen ein sanftes Licht auf die Wände. Hier, wo sonst erwachsene Komiker:innen auftreten, lernen heute Noël, Alyssa und Emily, was einen guten Witz ausmacht.
Wie wird man lustig?
«Der wichtigste Tipp ist, dass ihr euch nicht verstellen müsst», sagt Komikerin Reena. «Klar, Clowns verkleiden sich, aber Stand-up-Comedy funktioniert anders. Es geht darum, einfach Geschichten aus dem eigenen Leben zu erzählen.»
«Wo schreibst du deine Witze?», fragt SRF Kids Kinderreporterin Alyssa neugierig. «Meistens im Zug. Da kann man Menschen beobachten. Manchmal sagen oder machen sie etwas Lustiges. Oder ich sitze in einem Café und höre ein Gespräch mit, das mich inspiriert. Auch zu Hause gibt es witzige Momente, wenn meine Eltern oder Freunde etwas Lustiges sagen. Ich notiere mir die Ideen auf dem Handy oder im Notizbuch und formuliere sie später aus.»
Eigene Witze statt Fritzchen-Witze
Reena erzählt viel darüber, woher sie ihre Ideen nimmt. «Aber wie sieht das eigentlich auf der Bühne aus?», will Emily wissen. Reena grinst. «Ich zeig’s euch.» Sie schnappt sich das Mikrofon, nimmt eine lässige Haltung ein und legt los. Beim Auftritt fällt Noël etwas auf:
Reena erzählt keine Fritzchen-Witze, die jeder kennt. Sie denkt sich ihre eigenen aus!
Emily ergänzt: «Ich habe gemerkt, dass sie sehr spontan spricht.» Aber ist das wirklich alles spontan? Reporterin Angela fragt nach. Reena erzählt: «Ich habe einen roten Faden, also eine grobe Idee, worüber ich sprechen will. Aber das Lustige passiert mir im Alltag. Es ist wie am Mittagstisch, wenn man lustige Geschichten erzählt.»
Die Kinderreporter:innen probieren es aus
Jetzt sind die drei SRF Kids KInderreporter:innen dran! Noël beginnt und Reena gibt ihm Feedback: «Das war gut. Erst hast du die Geschichte für den Kontext erzählt, dann bist du schnell zur Pointe gekommen.» Eine Pointe? Was ist denn das? Eine Pointe ist der witzige Höhepunkt einer Geschichte. Und der Kontext? Das ist die Einleitung, damit die Zuhörer:innen den Witz verstehen.
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Bild 1 von 2. Kinderreporterin Emily unterstützt ihre Worte mit Mimik und Gestik. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 2. Kinderreporterin Alyssa schaut in die Richtung, . Bildquelle: SRF.
Auch Emily wagt sich auf die Bühne. «Wenn du nervös bist, sprich langsam und deutlich», rät Reena. Auch für Alyssa hat sie einen Tipp parat: «Ins Publikum schauen hilft», sagt Reena. «Wenn du mit den Leuten interagierst, ist das super. Und auch wenn sie nicht klatschen, sondern einfach zuhören, ist das viel wert.»
Lernen, wie man andere zum Lachen bringt
Die Kinderreporter:innen haben viel gelernt. «Beim nächsten Mal wissen wir, worauf es ankommt», sagt Noël stolz. Emily nickt: «Langsam sprechen, ins Publikum schauen und eigene Witze erfinden.» Alyssa strahlt: «Und einfach erzählen, als wäre es eine Geschichte für Freunde.»
Dein Abenteuer bei «SRF Kids Reporter:in»
Du hast eine Idee für «SRF Kids Reporter:in»? Dann nix wie los und erzähl uns davon! Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Schicke eine Nachricht an 076 317 44 44
- Schreib einen Blog im «Treff» auf srfkids.ch
- Sende eine E-Mail an redaktion@srfkids.ch
Das SRF Kids Team ist gespannt auf deine Ideen!
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