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Bild 1 von 3. Wasser hat bei einer Temperatur von 4 Grad die höchste Dichte. Deshalb gefriert ein See von oben her. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 2 von 3. Das Sonnenlicht dringt durch die dünne Eisoberfläche und erwärmt den Seegrund. Bildquelle: SRF Meteo.
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Bild 3 von 3. Die wärmere Wasserblase steigt zur Wasseroberfläche und bringt das dünne Eis zu Schmelzen. Vom Loch ausgehend fliesst das Wasser sternförmig nach aussen und kann dort weiteres Eis schmelzen. Bildquelle: SRF Meteo.
Voraussetzungen für die Entstehung von Dampflöchern:
- Eher flaches, stehendes Gewässer
- Dünne Eisschicht
- Durchsichtige Eisdecke, wodurch die Sonne bis zum Grund scheinen kann
Diese Bedingungen kommen vor allem zu Beginn der kalten Jahreszeit vor, wenn die Seeoberfläche frisch gefroren ist, das Wasser darunter aber noch nicht allzu kalt ist. Die Wasserblasen können zu Beginn des Gefriervorgangs auch entstehen, wenn die Sonne nicht bis auf den Grund scheint. Es muss jedoch alles zusammenpassen, deshalb sind «Dampflöcher» seltene Phänomene.
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Bild 1 von 3. «Dampflöcher» auf dem Schwarzsee im Lötschental/VS. Bildquelle: Nadine Briefer.
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Bild 2 von 3. Auch von oben sind die sternförmigen Muster auf dem Schwarzsee erkennbar. Bildquelle: Susanne Mühlematter.
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Bild 3 von 3. Eis-Seesterne auf dem Lai da Palpuogna/GR. Bildquelle: Birgit Ottmer.
Der Vorgang unter Wasser ist vergleichbar mit der Konvektion in der Atmosphäre. Hier führt das Aufsteigen von warmen Luftblasen zur Bildung von Quellwolken, auch Thermik genannt.