Quellwolken entstehen, wenn feuchte Luft aufsteigt. Beim Aufstieg kühlt sie sich ab und Wasserdampf kondensiert. Da warme Luft leichter ist als kalte Luft, entstehen solche Aufwinde oftmals durch horizontale Temperaturunterschiede: Wird ein Luftpaket stärker erwärmt als die Umgebung, ist es leichter und steigt deshalb auf.
Solche Temperaturunterschiede sind in den Bergen besonders ausgeprägt. Da Hänge von der Sonne erwärmt werden, ist die Luft in der Nähe des Berges wärmer als die auf gleicher Höhe daneben. Der Temperaturunterschied sorgt dafür, dass die Luft am Hang aufsteigt und dort eine Quellwolke bildet.
Während kleine Quellwolken in den Bergen gerade bei Fotografen sehr beliebt sind, können grössere Quellwolken schnell gefährlich werden. Nicht selten wachsen die Quellwolken im Sommer schnell zu hohen Wolkentürmen, die nebst Regenschauern oft auch Blitz und Donner bringen.
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Bild 1 von 4. Cumulus humilis. Zuerst enstehen harmlose Schönwetterwölkchen. Bildquelle: Bernhard Wehres.
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Bild 2 von 4. Cumulus mediocris. Wenn die Quellwolken weiter wachsen, dehnen sie sich aus und wachsen zusammen. Bildquelle: Franz Sklenak.
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Bild 3 von 4. Cumulus congestus. Bei starkem Aufwind können sich die Wolken weit in den Himmel türmen. Bildquelle: Kuno Jäggi.
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Bild 4 von 4. Cumulonimbus. Bildquelle: Marcel Ramp.