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Bild 1 von 14. Sie ist so schön - und so gelangweilt: «Lisi» will weg. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 14. Auch Lisis Sohn kann sie nicht aufhalten. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 14. Und dann geht sie einfach, die Gräfin von Kyburg,. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 14. Das Stück spielt immer wieder an verschiedenen Orten. Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 14. Ein Opfer der «Freiheit»: Die erhängte Richterin. Bildquelle: SRF.
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Bild 6 von 14. Auch der Thuner Rathausplatz dient als Bühne für «Wir sind so frei». Bildquelle: SRF.
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Bild 7 von 14. Jugendliche trainieren im Stück für die «Freiheit» - vor einem Thuner Schaufenster. Bildquelle: SRF.
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Bild 8 von 14. Der moderne Verehrer spielt E-Gitarre - die Dirne lässts kalt. Bildquelle: SRF.
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Bild 9 von 14. Und immer wieder wechselt der Spielort. Bildquelle: SRF.
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Bild 10 von 14. Der Tod (im Vordergrund) isst mit dem Reichen ein Kebap. Bildquelle: SRF.
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Bild 11 von 14. Das Publikum säumt die Thuner Altstadtgassen. Bildquelle: SRF.
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Bild 12 von 14. Und in den Gassen wird gespielt. Bildquelle: SRF.
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Bild 13 von 14. Auch an einer Tankstelle führt das Stationen-Theater vorbei. Bildquelle: SRF.
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Bild 14 von 14. Das Trio hinter «Wir sind so frei»: Autor Matto Kämpf, Schlossspiele-Präsidentin Annemarie Voss, Regisseur Luzius Engel. Bildquelle: SRF.
Gräfin Lisi von Kyburg sitzt auf Schloss Thun und langweilt sich. Bis sie eines Tages beschliesst, Thun zu verlassen und in die Karibik zu ziehen. Die verdutzten Thuner entlässt sie in die Freiheit, womit das Chaos seinen Lauf nimmt. Was ist Freiheit? Wie geht man damit um? Und wem gehört sie?
Eine vertrackte Geschichte, aufgeteilt in mehrere kurze Sequenzen, die an immer wieder anderen Orten spielen: «Wir sind so frei» ist ein Mundart-Stationentheater, welches vom Schlossberg in die Altstadt und schliesslich via Tankstelle in eine Bar führt.
«Man muss sich lustig machen»
Infos zum Stück
Sich in einem Theaterstück über die Thuner und ihre Geschichte lustig machen - darf man das? Ja, findet Annemarie Voss, Präsidenten der Thuner Schlossspiele: «Es wurde sehr viel Ernsthaftes und historisch Korrektes geboten zum Jubiläum, da wollten wir ein Gegengewicht bringen.» Man muss sich sogar ein bisschen lustig machen, findet Autor Matto Kämpf: «Sonst wird alles etwas zu süss, zu viel schönes Thun, da wird einem ja schlecht.»
«Etwas ganz anderes daraus machen»
«Wir haben uns von den Stimmungen an den einzelnen Orten inspirieren lassen», sagt Regisseur Luzius Engel. «Zum Beispiel die Szene, in der bekiffte Jugendliche sich wie Deppen anstellen, und um die Ecke im Schloss kiffen tatsächlich ein paar Jugendliche.»
Dem Publikum gefällt diese etwas andere Art von Theater: «Es darf ruhig mal ein bisschen lustig sein», so ein Besucher. Eine Besucherin ergänzt: «Ich finde es faszinierend, wie man ein vorgegebenes Thema nehmen und etwas ganz anderes daraus machen kann.»
(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 Uhr)