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Bild 1 von 4. Der projektierte Neubau der geschlossenen Justizvollzugsanstalt ist durch einen äusseren markanten Sicherheitsgürtel mittels einer sieben Meter hohen Betonmauer und mehreren Metallzäunen geprägt. Bildquelle: Kanton GR.
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Bild 2 von 4. Von den 152 Plätzen sind zehn Plätze in der Eintrittsabteilung, 100 für den Normalvollzug, 20 für Straftäter mit psychischen Störungen sowie zehn in der Altersabteilung. Insgesamt zwölf Plätze sind für den Vollzug der Untersuchungshaft, für den Vollzug an Frauen und Jugendlichen sowie für Ersatzfreiheitsstrafen vorgesehen. Bildquelle: Kanton GR.
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Bild 3 von 4. So sieht der Blick aus einer Zelle aus. Bildquelle: Kanton GR.
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Bild 4 von 4. Zwischen den Gebäuden liegen, je nach Sicherheitslage abtrennbare Spazierhöfe, dazwischen auch ein Innenhof. Bildquelle: Kanton GR.
Veranschlagt sind Baukosten von 119 Millionen Franken. Davon bezahlt der Kanton Graubünden 86 Millionen Franken, der Bund übernimmt 33 Millionen Franken. Insgesamt gibt es 152 Plätze, davon sind 100 Plätze für den normalen Vollzug geplant, 20 für Straftäter mit psychischen Störungen sowie zehn für ältere Gefangene. Auch für den Vollzug an Frauen und Jugendlichen sind Plätze vorgesehen.
«Generationenbau für mehrere Kantone»
Das Gefängnis bedeutet für die Region Domleschg/Heinzenberg ein erhebliches Wertschöpfungspotential, aber auch für ganz Graubünden, wie Regierungsrat Mario Cavigelli betonte. Die Anstalt beschäftigt dereinst 110 Mitarbeitende, wobei 80 Stellen neu geschaffen werden. Die anderen 30 werden von der Vollzugsanstalt Sennhof in Chur nach Mittelbünden verlegt. Gefängnis-Neubauten seien selten. Es gebe kaum Architekten, welche zwei Anstalten in ihrem Berufsleben bauen könnten, so der Regierungsrat weiter.