Das Reiseprogramm stellte Bundespräsident Ueli Maurer zusammen. Grund für den Abstecher in die Zentralschweiz sei zum einen, dass er bei seiner ersten Reise als Bundespräsident 2013 bereits in seinem Heimatkanton Zürich war, sagte Maurer. Zum anderen hätten die drei Kantone, in denen der Bundesrat nun Halt macht, noch nie einen Bundesrat gestellt.
Ziel der Reise sei es, den Kontakt mit der Bevölkerung und den Kantonsregierungen zu pflegen.
Die Landesregierung zeigte sich volksnah und stimmte mit dem Jodelchor ein Lied an.
Zum Apero in Schwyz erscheint die Bevölkerung zahlreich. Viele freuen sich, eine Bundesrätin oder einen Bundesrat persönlich zu treffen.
Wann hat man schon mal die Gelegenheit, mit einer Bundesrätin zu sprechen? Den meisten Leuten war es egal, welche Bundesrätin oder welchen Bundesrat sie treffen. Es gab aber auch die waschechten Fans.
Dieser Drehorgelspieler hatte sich nur für Karin Keller-Sutter in Schale geworfen. Und er wartete mit einem speziellen Bild auf – eines einer Doppelgängerin der Bundesrätin, wie er meinte.
Nach Schwyz geht es nach Altdorf und Stans
Nach dem Bevölkerungs-Apero in Schwyz reiste die Regierung mit Bussen weiter nach Altdorf, wo sie sich ebenfalls der Öffentlichkeit stellte. Gelegenheit für ein Treffen mit dem Bundesrat gibt es schliesslich auch am Freitagmittag in Stans.
Denkwürdige Momente aus rund 50 Jahren Bundesratsreise
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Bild 1 von 16. In all den Jahren der Bundesratsreisen sind zahlreiche denkwürdige Momente festgehalten worden. Zum Beispiel Hans-Peter Tschudi (SP) als lässiger Hürdenspringer 1970 auf dem Kronberg. Als einziger seiner Kollegen geht er ab durch die Mitte. Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 16. Oder Bundespräsident Fritz Honegger (FDP) als Lokführer. Per Zug zeigte er 1982 seinen Kollegen das Verkehrshaus in Luzern. Bildquelle: Keystone.
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Bild 3 von 16. Begegnungen mit der Bevölkerung waren regelmässiger Programmpunkt. 1993 tanzten Otto Stich, Ruth Dreifuss und Jean-Pascal Delamuraz an der Schangnauer Chilbi. Bildquelle: Keystone.
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Bild 4 von 16. «Die majestätischen Berge, die vor uns da waren und nach uns da sein werden, relativieren unser Dasein»: Bundespräsident Ogi verordnete seinen Kollegen im Jahr 2000 im Gebirge ob Kandersteg kurzerhand eine Stunde Ruhe. Bildquelle: Keystone.
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Bild 5 von 16. 2004 wagten sich die Bundesräte ins kühle Nass. Sie überquerten die Saane bei Fribourg zu Fuss. Bildquelle: Keystone.
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Bild 6 von 16. 2005 stand dann eine schöne Trottinettfahrt mit Schweizerfähnli und Velohelm auf dem Programm. Bildquelle: Keystone.
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Bild 7 von 16. Auf der Rodelbahn im appenzellischen Jakobsbad gab Moritz Leuenberger (SP) 2009 die Coolness in Person. Bildquelle: Keystone.
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Bild 8 von 16. Eine künstlerische Ader bewiesen die Bundesräte im Sommer 2010, als sie in Aarau ein Bild malten. Bildquelle: Keystone.
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Bild 9 von 16. Ein Jahr später schien sich im CERN die Begeisterung bei den Bundesräten in Grenzen zu halten. Bildquelle: Keystone.
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Bild 10 von 16. Martialisch dann der Auftritt 2013, als sich Doris Leuthard (CVP) in Hinwil in einen Schützenpanzer setzte. Bildquelle: Keystone.
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Bild 11 von 16. Etwas sportlicher war der Formel-1-Bolide, in den sich Eveline Widmer-Schlumpf ebenfalls 2013 in Hinwil beim Rennstall Sauber setzte. Bildquelle: Keystone.
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Bild 12 von 16. Der Bundesrat ist im Social-Media-Zeitalter angekommen: «Et voilà le selfie du Conseil fédéral», twitterte Alain Berset (SP) 2014. Bildquelle: Twitter Alain Berset.
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Bild 13 von 16. Die Bundesräte beim Essen fassen beim Besuch der Asylunterkunft Riggisberg während der Bundesratsreise 2015. Bildquelle: Keystone.
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Bild 14 von 16. Irgendwie scheint's Doris Leuthard mit den Fahrzeugen zu haben. Im Jahre 2016 liess sie sich in St.Imier in einen E-Rennwagen hieven. Bildquelle: Keystone.
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Bild 15 von 16. Die singenden Primarschüler im freiburgischen Bulle begrüssten Bundespräsident Alain Berset (SP) im Jahre 2018 mit einer «High Five». Bildquelle: Twitter / André Simonazzi.
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Bild 16 von 16. 2019 kam es in Stans (NW) zu Misstönen. Angestellte der Pilatus Flugzeugwerke protestieren mit Plakaten während des Grusswortes von Bundespräsident Ueli Maurer an die Bevölkerung. Der Vorwurf: Das Verbot des EDA von Serviceleistungen durch Pilatus in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zerstöre Arbeitsplätze. Bildquelle: Keystone.