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Bild 1 von 6. Diese Fahrzeuge stören in Braunwald die Ruhe. Gerade die Landwirtschaft ist aber auf die Dieselfahrzeuge angewiesen. Bildquelle: srf.
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Bild 2 von 6. Auch die Hotels müssen ihre Gäste und Ware irgendwie transportieren. Dafür setzen sie einerseits Pferde ein, aber auch Elektroautos und immer mehr auch Dieselfahrzeuge. Bildquelle: srf.
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Bild 3 von 6. Von einem Etikettenschwindel will der Tourismusdirektor von Braunwald nichts wissen. Es herrsche nach wie vor wenig Verkehr auf den Braunwalder Strassen. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 6. Eigentlich müssten im «autofreien» Braunwald Elektroautos verkehren. Doch gerade für Private fehle der Anreiz. Diesen soll nun der Kanton Glarus schaffen. Bildquelle: srf.
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Bild 5 von 6. Die Aussicht von der Glarner Sonnenterrasse ist eindrücklich. Viele Gäste reisen nach Braunwald, um die Ruhe und die frische Bergluft zu geniessen. Bildquelle: srf.
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Bild 6 von 6. Von 2011 bis 2015 gingen die Logiernächte in Braunwald um 18 Prozent zurück. Bildquelle: Braunwald-Klausenpass Tourismus AG.
Die Marke «autofrei», mit der Braunwald wirbt, hinkt. Hotels, das Gewerbe und die Landwirtschaft greifen auf Dieselfahrzeuge zurück. Statt nur mit Elektroautos befördern sie so ihre Gäste und ihre Ware. Wegen des Motorenlärms fordert die BDP den Kanton auf Anreize zu schaffen, dass mehr Elektroautos angeschafft werden.
Etikettenschwindel ist etwas zu stark gesagt. Viele Gäste sind immer noch überzeugt von der Destination und der Ruhe, die hier herrscht. Verkehrstechnisch sind wir auf sehr tiefem Niveau.
Braunwald-taugliche Elektroautos
In Braunwald gibt es viele steile Kieswege. Da mit einem Elektroauto hochzukommen, sei nicht einfach. Dieselfahrzeuge hätten mehr Power.
In Zermatt gibt es ein Unternehmen, dass sich auf Elektroautos spezialisiert hat. Dort wird ein Personentransporter für 120'000 Franken produziert. Der Hotelier Martin Vogt vom «Märchenhotel Bellevue» fordert, dass der Kanton ein Drittel der Kosten bei einer Anschaffung übernehmen soll.
In Braunwald hinkt nicht nur die Marke «autofrei» auch die Logiernächte sind in den letzten fünf Jahren um 18 Prozent eingebrochen.