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Bild 1 von 8. Die Stege auf dem Iseo-See in Norditalien sind drei Kilometer lang. Die Farbe des Spezialstoffes aus Polyamid wechselt je nach Lichteinfall und Sonnenstärke zwischen gelb, ... Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 8. ... orange und ocker. Die Stege bestehen aus 220'000 miteinander verschraubten Kunststoffwürfeln. Diese sind mit 190 Bodenankern im See befestigt. Bildquelle: Keystone.
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Bild 3 von 8. Die erste Idee hatte Christo bereits 1970. Die Kosten von 15 Millionen Euro bezahlt er komplett aus der eigenen Tasche – finanziert aus dem Verkauf von Skizzen und Bildern des Projekts. Bildquelle: Reuters.
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Bild 4 von 8. Bereits am Eröffnungstag strömten 55'000 Besucher nach Sulzano – darunter viele Kunstliebhaber und Christo-Fans aus der ganzen Welt. Aus Sicherheitsgründen dürfen maximal 11'000 Besucher pro Stunde auf die «floating piers», um diese bei Unwetter rasch räumen zu können. Bildquelle: Keystone.
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Bild 5 von 8. Bereits am Eröffnungstag musste das Kunstprojekt wegen einer Gewitterwarnung komplett geräumt werden. Dank den 600 freiwilligen Helfern gelang dies Problemlos. Nach wenigen Stunden konnte die Stege wieder öffnen. Bildquelle: Reuters.
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Bild 6 von 8. Bisher mussten die Besucher an allen Tagen mit zum Teil längeren Wartezeiten rechnen. Die Profiteure dieses Rückstaus sind vor allem die örtlichen Cafes, Restaurant und Geschäfte von Sulzano. Hier hofft man, dass der «Christo-Effekt» mehr als nur einen Sommer anhält. Bildquelle: Keystone.
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Bild 7 von 8. Wer es dann aber doch auf die «floating piers» geschafft hat, der sollte das auf Empfehlung des Künstlers barfuss tun. Denn so könnten die Menschen am besten die Stege mit allen Sinnen geniessen. Bildquelle: Keystone.
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Bild 8 von 8. «Es ist, wie auf einem Sonnenstrahl zu wandeln», umschrieb einer der Besucher das Gefühl, über die Stege zu laufen. Beim Blick aus der Luft mag man das sogar glauben, ohne selbst dagewesen zu sein. Bildquelle: Keystone.
Das Kunstwerk
- 220'000 miteinander verschraubte Schwimmkörper aus Kunststoff
- 100'000 Quadratmeter Spezialstoff aus Polyamid
- Farbe des Piers variiert mit Lichteinfall zwischen dahliengelb, ockerfarben und orange
- 190 Anker auf dem Seegrund
- Länge der Stege: 3 Kilometer
- 600 freiwillige Helfer
Kosten: 15 Millionen Euro
(von Christo finanziert aus dem Verkauf von Skizzen und Bildern)
Die Idee
- Erste Entwürfe bereits 1970
- «Es soll sich anfühlen, als würde man auf dem Rücken eines Wals spazierengehen» (Christo)
Die Besucher
- 55'000 Personen am Eröffnungstag
- maximal 11'000 pro Stunde (aus Sicherheitsgründen)
- insgesamt werden eine Million Menschen erwartet
- Eintrittskosten: keine
- Öffnungszeit: 24 Stunden am Tag
Die Dauer
- 18. Juni – 3. Juli 2016 (16 Tage)
Der Ort
- Dörfchen Sulzano am Lago d'Iseo (zwischen Bergamo und dem Gardasee)
- Der Pier führt zur Insel Monte Isola und von dort auf zwei Stegen zum Eiland Isola di San Paolo.
- mit dem Auto von Zürich: 3:45 Std. Fahrzeit (370 km)
- mit dem Zug von Zürich via Mailand und Brescia: 6 – 7 Stunden Fahrzeit
Der Künstler
- Christo (Christo Jawaschew)
- 81 Jahre alt
- US-Bürger, in Bulgarien (Grabowo) geboren
Die Besucher sollten das Werk «mit allen Sinnen» geniessen und wie eine «Promenade» im Wasser betrachten, die zu ausgedehnten Spaziergängen einlade – am besten barfuss, so der Wunsch Christos.
Webcam Livestream Montisola – The Floating Piers von Christo
(Teletutto Brescia)