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Bild 1 von 6. Halle für die Annahme der Grünabfälle mit Tieflader und Arbeiter der Biopower AG in Pratteln. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 6. Kompostierungshalle mit Bodenbelüftung der Biopower AG in Pratteln. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 6. Bereits in Küchenabfällen aus Gaststätten oder der Lebensmittelindustrie enthalten PET-Flaschen und andere Plastikabfälle. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 6. Säcke aus recyclierbarem Plastik gehören nicht in den Bio-Abfall. Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 6. Ein Arbeiter wurde extra bei der Biopower AG eingestellt, um Plastikabfälle aus den Grünabfällen herauszufischen. Bildquelle: SRF.
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Bild 6 von 6. Seit 2006 produziert die Biopower AG in Pratteln Biogas aus organischen Abfällen. Bildquelle: SRF.
Das Problem ist relativ neu. Seit die Grossverteiler Migros und Coop für Plastiksäckli 5 Rappen verlangen, landen diese vermehrt im Bioabfall. Hauptgrund dafür ist die Beschriftung der Säckli.
«Weil 100 Prozent recyclebar darauf steht, meinen die Leute, man könne die Säckli im Kompost entsorgen», sagt Mike Keller, Geschäftsführer der Biopower AG. Diese Firma betreibt in Pratteln eine grosse Biogasanlage. Rund 20'000 Tonnen organischer Abfall wird dort pro Jahr in Biogas umgewandelt.
Die Säckli seien jedoch eben nicht für den Kompost gedacht, hält Keller fest. Sie müssen mit dem normalen Hauskehricht entsorgt werden. Der Irrtum kommt die Biopower AG teuer zu stehen. So sei seit kurzem ein Mitarbeiter extra damit beschäftigt, die Recykling-Säckli aus dem Bioabfall herauszulesen. Ansonsten würde der Vergärungsprozess entscheidend gestört.
Mit einer Informationskampagne will die Biopower nun die Leute sensibilisieren. Mit einem Flyer, der in die Haushalte verteilt wird, macht die Prattler Firma auf das Problem aufmerksam. Zudem sollen Grüngut-Container schon beim Einsammeln kontrolliert werden, ob Plastikresten darin sind.