Klar, die Zwiebeln sind überall: Rund 51 Tonnen werden am diesjährigen «Zibelemärit» in der Berner Altstadt verkauft. Das sind rund drei Tonnen mehr als im vergangenen Jahr.
Wer hat das erfunden, diese Blüemli?
Traditionellerweise werden die Zwiebeln zu Zöpfen geflochten und mit getrockneten Blumen verziert. «Das war nicht immer so», sagt eine Bäuerin aus Kallnach. Das habe jemand erfunden, dann hätten es andere auch gemacht. «Anfangs waren nicht alle zufrieden, denn es gibt mehr Arbeit. Aber die Blumen sind halt schon schön.»
Umstrittene «Zwiebelfiguren»
Zwiebeln werden mittlerweile nicht mehr nur in Form von Zöpfen, sondern auch als Zwiebelfiguren verkauft. «Die verkaufen sich bei uns besonders gut», erzählt eine Marktfrau. Gerade die als YB-Spieler verkleideten Zwiebelmännchen seien beliebt.
Ein anderer Verkäufer kann damit gar nichts anfangen: «Zwiebeln sind ein Naturprodukt.» Wenn er sie anfärben müsste, käme er nicht mehr an den Markt.
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Bild 1 von 4. Kunstvoll geflochtene Zwiebelzöpfe sind nach wie vor beliebt. Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 4. Rund 50 Tonnen Zwiebeln werden jeweils verkauft. Bildquelle: Keystone.
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Bild 3 von 4. Doch aus Zwiebeln lässt sich noch viel mehr machen: Zum Beispiel solche «Zwiebel-Fraueli». Bildquelle: Keystone.
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Bild 4 von 4. Der Zibelemärit findet jeweils am vierten Montag im November statt. Bildquelle: Keystone.