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Bild 1 von 13. Das Haus von Peter Mieg steht am Schlosshügel unterhalb der Lenzburg (im Hintergrund). Zweck der Peter-Mieg-Stiftung ist es, das Werk von Peter Mieg zu fördern. Der Erhalt des Hauses steht nicht als oberste Priorität in den Statuten. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 2 von 13. Haupteingang des Mieg-Hauses: Er führt in die Welt des Bürgertums aus den 1920er-Jahren. Das Haus wurde 1770 gebaut, als Berner Landhaus. Jetzt wird es verkauft, weil die Stiftung kein Geld mehr hat, um die Förderung von Peter Mieg's Werken voranzutreiben. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 3 von 13. Peter Mieg, Komponist, Maler und Literat. Er lebte von 1906 bis 1990 in Lenzburg. Er vermachte sein Vermögen, sein künstlerisches Werk und sein Haus samt Garten einer Stiftung. Im Stiftungsrat sind noch heute Personen, die Peter Mieg persönlich gekannt haben. Bildquelle: www.petermieg.ch / Thomas Cugini.
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Bild 4 von 13. Peter Mieg führte seinen Beruf mit Leidenschaft aus. Er komponierte jeden Morgen und galt als anspruchsvoller Musiker. Für ein Stück benötigte er mehrere Monate Zeit. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 5 von 13. Berühmt ist das Mieg-Haus unter anderem, weil seine Einrichtung noch immer dieselbe ist, wie vor 199 Jahren. Auf diesen beiden Flügeln komponierte Peter Mieg schon als Jugendlicher jeden Morgen. Ein kleiner Teil der Möbel kommt jetzt ins Müllerhaus in Lenzburg. Die Stiftung richtet dort zwei Räume ein, im Gedenken an Peter Mieg. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 6 von 13. Peter Miegs Geschmack war bunt und doch stilvoll: Grün gestrichene Wände und eine rosa-geblümte Kissengarnitur harmonieren im grünen Salon mit den von ihm gemalten Aquarellen. Das Haus und der Garten stehen unter kantonalem Denkmalschutz. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 7 von 13. Peter Mieg kaufte dieses Klavier im Alter von 17 Jahren – obwohl es schon damals nicht richtig funktionierte. Es war immer ein Dekorationsobjekt in seinem Haus. Für seine Arbeit, das Komponieren, brauchte er seine zwei Flügel. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 8 von 13. Peter Miegs Bücher füllen viele Regale in seinem Haus. Er verfügte testamentarisch, dass nach seinem Tod im Haus mindestens zwölf Jahre lang alles genau so bleiben müsse, wie er es hinterliess. Die Stiftung hat diesen Auftrag mehr als erfüllt, 27 Jahre lang liess sie die Räume im Originalzustand. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 9 von 13. Boa Baumann war 14 Jahre alt, als er Peter Mieg persönlich kennenlernte. Er wurde Schüler des damals schon über 60-Jährigen. Baumann lernte aber nicht das Komponieren, sondern auch das Malen. Peter Mieg war genau so Künstler wie Musiker. Boa Baumann präsidierte während 20 Jahren die Peter-Mieg-Stiftung und kennt das Haus in- und auswendig. Bildquelle: Miriam Erne/ SRF.
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Bild 10 von 13. Peter Mieg bewohnte von 1939 bis zu seinem Tod 1990 das Haus «Sonnenberg» am Lenzburger Schlosshügel. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 11 von 13. Peter Mieg pflegte zahlreiche Brieffreundschaften – auch mit berühmten Leuten. Die Briefe tippte er auf dieser Schreibmaschine. Sein Freund Boa Baumann erzählt, er habe wöchentlich zwei bis drei Briefe von Peter Mieg erhalten und zum Geburtstage jeweils einen handgeschriebenen Glückwunschschreiben. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 12 von 13. Charakteristisch für das Mieg-Haus sind die sorgfältig aufgebundenen Rosen. Der Garten ist, wie auch das Haus, sozusagen «konserviert» und wird gepflegt wie vor 100 Jahren. Die Stiftung klopfte bei der Stadt, beim Kanton und bei anderen Stiftungen an, ob sie das Anwesen nicht kaufen wollten. Aber es kamen nur Absagen: Zu teuer sei der Unterhalt. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
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Bild 13 von 13. Auf der Rückseite des Mieg-Hauses befindet sich eine kiesbedeckte Terrassenanlage mit einem grossen Gartentisch und natürlich einem Rosenstrauch. Bildquelle: Miriam Erne / SRF.
Das Haus «Sonnenberg» wurde 1770 als ein Berner Landhaus erbaut und befindet sich am Lenzburger Schlosshügel. Es wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Peter Miegs Vater gekauft, der jedoch wenig später verstarb. Peter Mieg lebte bis zu seinem Tod im «Sonnenberg» und pflegte von dort aus zahlreiche Kontakte zu anderen Musikern und Malern.
Seit seinem Tod gehört das Haus mit dem malerischen Garten der von Mieg gewünschten Mieg-Stiftung, deren Hauptaufgabe die Pflege und Bewahrung seines musikalischen Werks ist. Die Räumlichkeiten des Hauses sind seit Miegs Tod unverändert geblieben. Die Einrichtung repräsentiert bis heute das kulturbewusste Bürgertum des frühen 20. Jahrhunderts, wie auch den persönlichen ästhetischen Geschmack des Komponisten.