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Bild 1 von 8. Dicht überbaut, wenig stehen lassen: der Vorschlag vom Team AS+P aus Frankfurt. Bildquelle: zvg.
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Bild 2 von 8. Viel stehen lassen und ein zentraler Platz im Quartier: der Vorschlag von Diener & Diener aus Basel. Bildquelle: zvg.
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Bild 3 von 8. Ein vergrösserter Park, ergänzt mit einem sternförmigen Platz, schlägt das Team von Professor Kollhoff aus Berlin vor. Bildquelle: zvg.
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Bild 4 von 8. Das holländische Büro OMA aus Rotterdam schlägt ein «Kulturband» mit hohen Wohntürmen und einer Plattform im Rhein vor. Bildquelle: zvg.
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Bild 5 von 8. Das Team AS+P aus Frankfurt möchte ein 24-Stunden-Quartier mit dichten Wohnformen. Bildquelle: zvg.
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Bild 6 von 8. Der Klybeckplatz bildet das Herz des neuen Quartiers bei Diener & Diener aus Basel. Am Rhein soll es einen Klybeckpark geben. Bildquelle: zvg.
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Bild 7 von 8. Nach dem Vorbild von Triest: Team Kollhoff aus Berlin schlägt einen Bootshafen bis zum vergrösserten Horburgpark vor. Bildquelle: zvg.
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Bild 8 von 8. Team OMA aus Rotterdam möchte ein autofreies Quartier mit unterirdischem Parkieren. Bildquelle: zvg.
Es ist so gross wie rund vierzig Fussballfelder: Das Klybeck-Quartier im Kleinbasel. Was aus dem nicht mehr benötigten Industriequartier jetzt werden soll, darüber informierten heute die Grundeigentümer Novartis und BASF zusammen mit dem Kanton. Sie legten eine so genannte Testplanung vor: Vier verschiedene Planungsteams aus Frankfurt, Berlin, Rotterdam und Basel setzten sich damit auseinander, was aus dem ehemaligen Industriequartier jetzt werden könnte.
Diese Planung sei mit dem Computer Spiel SimCity, in dem der Spieler Stadtteile aufbaut, nicht vergleichbar, sagte der Basler Kantonsbaumeister Beat Aeberhard gegenüber dem Regionaljournal Basel. Diese Testplanung sei wesentlich komplexer. Die beiden Grundeigentümer Novartis und BASF gaben den Planungsbüros zusammen mit dem Kanton denn auch ein ganzes Pflichtenheft mit. So musste zum Beispiel ein gemischt genutztes Quartier mit einem Anteil von mindestens 50 Prozent an Wohnungen geplant werden, die Planungsteams sollten aber auch vorschlagen, wie ein neues Tram das Quartier erschliessen könnte.
Herausgekommen sind vier sehr unterschiedliche Vorschläge. Diese werden jetzt erst einmal mit der interessierten Bevölkerung diskutiert und anschliessend mit einer Expertengruppe analysiert. Ziel ist daraus eine Stossrichtung zu entwickeln, wie das Quartier in den nächsten Jahrzehnten umgestaltet werden könnte. Noch ist diese Testplanung unverbindlich, sie zeigt aber auf, welche Ideen und Möglichkeiten umsetzbar wären. In weiteren Schritten will der Kanton zusammen mit den Grundeigentümern eine konkrete Stossrichtung entwickeln.
(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)