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Bild 1 von 12. Ausstellungsmacher Detlef Vögeli auf dem Riesenrad vor dem Zeughaus Lenzburg: «Vom Riesenrad hat man einen anderen Blick auf die Heimat.». Bildquelle: Bruno von Däniken/SRF.
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Bild 2 von 12. Mit 1000 Leuten sprachen die Ausstellungsmacher an Chilbi-Festen im ganzen Land darüber, was sie unter Heimat verstehen – auf dem Riesenrad. Vor dem Stapferhaus steht daher auch ein Riesenrad, mit dem die Besucher fahren können. Bildquelle: ZVG/STAPFERHAUS LENZBURG.
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Bild 3 von 12. Willkommen an der Chilbi: Jeder Besucher erhält verschiedene Jetons. Diese gewähren Zugang zu den einzelnen Abschnitten der Ausstellung. Auch das Billett für das Riesenrad ist dabei. Bildquelle: Bruno von Däniken/SRF.
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Bild 4 von 12. Die erste Heimat, der Mutterleib, der Start der Ausstellung. Bildquelle: ZVG/STAPFERHAUS LENZBURG.
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Bild 5 von 12. Was verstehen verschiedene Schweizerinnen und Schweizer unter dem Begriff Heimat? In sieben Videoportraits (in den Holzhäuschen) erzählen sie davon. Bildquelle: ZVG/STAPFERHAUS LENZBURG.
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Bild 6 von 12. Ausstellungsbesucher bei der «Psychoanalyse». Bildquelle: ZVG/STAPFERHAUS LENZBURG.
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Bild 7 von 12. Die «Psychoanalyse»: Wie haben Sie es mit der Heimat? Was bedeutet der Begriff für Sie? Die Antworten der Befragung dienen als Grundlage für den individuellen Heimatschein. Hier wird der erste Jeton benötigt. Bildquelle: Bruno von Däniken/SRF.
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Bild 8 von 12. Die Schweiz als Heimat, die Bundesverfassung als Spielregeln. Jede Besucherin und jeder Besucher kann zu verschiedenen Themen abstimmen. Bildquelle: Bruno von Däniken/SRF.
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Bild 9 von 12. Gehören Pizza und Pasta zur Schweiz? Vor wenigen Jahrzehnten noch nicht. Die Schweiz als «Heimatland», in welchem geschriebene und ungeschriebene Regeln laufend neu verhandelt werden. Bildquelle: Bruno von Däniken/SRF.
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Bild 10 von 12. Flug von Lenzburg in den Weltraum: Mittels Virtual-Reality-Brillen werden die Besucher ins All geschossen. Bildquelle: ZVG/STAPFERHAUS LENZBURG.
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Bild 11 von 12. Der Abschluss des Rundgangs: Die Ausgabeschalter des «Heimatscheins». Bildquelle: Bruno von Däniken/SRF.
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Bild 12 von 12. Wo fühlen Sie sich aufgehoben? Stehen Sie für Wandel oder Dauer? Der «Heimatschein», erstellt aus den Antworten des Fragebogens, zeigt es. Bildquelle: Bruno von Däniken/SRF.
Lenzburg – eine Stadt, die immer mehr wächst. Bis ins Jahr 2030 soll die Bevölkerung von heute rund 9‘000 auf 12‘000 Personen ansteigen. Eine Stadt als Heimat für immer mehr Menschen. Gute Strassen- und Zugsverbindungen sorgen für die Attraktivität der Stadt. Egal, ob sich der Arbeitsort in Zürich, Bern oder Basel befindet: alles ist in relativ kurzer Zeit erreichbar.
Schlafstadt Lenzburg?
Wer an einem gewöhnlichen Tag durch die Strassen von Lenzburg geht, kann den Eindruck erhalten, dass die Stadt wenig lebt. Der Bahnhof sowie die Altstadt bilden je ein Zentrum. Dies spalte die Stadt und nur bestimmte Feste, wie etwa das bekannte Jugendfest, lockten die Menschen aus ihren Häusern, sagen einige.
Ur-Lenzburger erinnern sich an andere Zeiten. Einst bildete die Altstadt das Zentrum. Ein lebendiger Ort mit vielen kleinen Geschäften. Bis heute existieren lange nicht mehr alle Läden. Sie rentieren teilweise nicht mehr wegen zu wenig Kundschaft.
Bei der aktuellen Wachstumsrate müsste die Bewegung in der Stadt doch genau anders herum sein. Enwohner finden, Bewohnerinnen und Bewohner kämen wenig in Kontakt miteinander, Nezuzüger und Alteingesessene.
Für einige die langjährige Heimat, für andere noch nicht. Und in diesem Städtchen macht das Stapferhaus eine Ausstellung zum Thema Heimat. Heimat als Grenzerfahrung.