An Ideen, wie Grenchen ein attraktiver(er) Wirtschafts- und Wohnort werden könnte, mangelt es nicht. Der neuste Businessplan der Wirtschaftsförderung macht eine ganze Reihe von Vorschlägen. An einigen wird bereits gearbeitet, andere sind neu dazugekommen.
Der Grenchner Gemeinderat hat den neusten Businessplan am Dienstagabend genehmigt. Alle Gemeinderäte waren sich einig: Die Ideen sollen weiterverfolgt werden. Hier eine Auswahl:
Neues Hotel im Stadtzentrum: Es laufen Gespräche mit möglichen Investoren. Erkenntnis: Das Rahmenangebot für einen Hotelaufenthalt in Grenchen ist noch zu wenig attraktiv (gute Gastronomie, Touristenattraktionen). Interesse an einem Hotel könnte eine Augenklinik haben, die sich in der Stadt ansiedeln könnte.
Bootshafen an der Aare: Für das alte Projekt konnte jetzt ein Investor gefunden werden. Dessen Ideen widersprechen aber noch den Vorschriften des Kantons. Grenchen will sich für die Lockerung der Schifffahrtsverordnung einsetzen.
Uhren-Erlebniswelt: Ähnlich wie die Schokoladen-Erlebniswelt in Buchs oder die Kaffee-Erlebniswelt in Niederbuchsiten soll eine Touristen-Attraktion zum Thema Uhren Ausflügler nach Grenchen locken. Dazu sollen nun Gespräche geführt werden.
Zweisprachige Schule: Es soll geprüft werden, ob die öffentliche Schule einen zweisprachigen Unterricht Deutsch/Englisch einführen kann. Ein solches Angebot könnte Grenchen als Wohnstandort für Personen mit mittleren und hohen Einkommen attraktiver machen.
Werbekampagne für Pendler: Die vielen Angestellten der Grenchner Firmen sollen dazu gebracht werden, nach Grenchen zu zügeln, statt täglich nach Grenchen zu pendeln. Abgesehen hat es die Werbe-Kampagne, die im Frühling startet, auch auf die Angestellten der CSL Behring. Die Biotechnologie-Firma baut neben der Stadt Grenchen eine neue Fabrik mit 300 Arbeitsplätzen.