Bei den beiden Schweizer Spielern im Nashville-Lager war nach dem verpatzten Finalauftakt (3:5 in Pittsburgh) die Laune verständlicherweise nicht die Beste. Trotz des erstmaligen Rückstands in den diesjährigen Playoffs bleibt die Mannschaft aus der Countrystadt unbeirrt positiv.
Denn Roman Josi betont: «Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt und viele Chancen kreiert.» Das Defensiv-Bollwerk des Gegners war aber kaum zu knacken.
Im gewohnten Stil weiterfahren
Gemäss Teamkollege Yannick Weber büssten die Gäste aber für ihre Fehler in der Startphase, die ein abgebrühter Titelverteidiger zu einer 3:0-Führung ummünzte. Überhaupt kamen die Penguins in der gesamten Partie auf gerade mal ein Dutzend Torschüsse.
Ausser Details gibt es in Josis Augen für das Spiel 2 in der Nacht auf Donnerstag kaum etwas zu verbessern. «Wir müssen das Ganze nun einfach schnell abhaken und dann den Blick nach vorn richten.» Weber ergänzt, dass die Predators durch die Aufholjagd auch Selbstvertrauen tanken konnten.
Hören Sie im Video zudem, wie der 28-jährige Verteidiger mit dem ungewohnten Rummel umgeht, und ob er mit Pittsburghs Mark Streit eine Wette am Laufen hat.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 30.05.2017 06:05 Uhr