- Ambri schlägt im Eröffnungsspiel des 93. Spengler Cups Mitfavorit Ufa 4:1.
- Die Leventiner legen bei ihrer Feuertaufe in Davos wortwörtlich los wie die Feuerwehr.
- Im hektisch gewordenen 3. Abschnitt gegen einen besser aufgekommenen Gegner verteidigt der NL-Klub eine 2-Tore-Führung nach Kräften.
Von wegen Anlaufschwierigkeiten: Ein erfrischender und aufsässiger HC Ambri-Piotta hatte seine allererste Partie in der 96-jährigen Geschichte des Spengler Cups lange Zeit im Griff. Wären die «Biancoblu» im Abschluss gar noch konsequenter gewesen, hätten sie bis zur 39. Minute deutlich komfortabler führen können als mit 3:0.
81 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels büsste das Team von Headcoach Luca Cereda allerdings für seine Versäumnisse. Ein glückhafter Abschluss von Jewgeni Lisowets brachte die weit gereisten Gäste von Salawat Ufa auf die Resultattafel.
Früh den Grundstein gelegt
Mehr liessen die Tessiner nicht mehr zu – wenn auch der Druck zunahm und die Luft dünner wurde. Sie schafften es, die Scheibe vorwiegend zu kontrollieren. Auch dank ihrem Biss brachten sie den Premierensieg beim Traditionsturnier im Landwassertal in trockene Tücher. Nach Ablauf der 60 Minuten hiess es dank einem technischen Tor in den Schlusssekunden gar 4:1.
Ambri zehrte in der Schlussphase vom fulminanten Auftakt, mit dem es dem hoch dotierten KHL-Team früh schon den Schneid abgekauft hatte. Der 4-fache Spengler-Cup-Teilnehmer und 2-malige Finalist (2007 / 2014) wusste anfänglich kaum, wie ihm geschah. Hinten machte ein glänzend aufgelegter Daniel Manzato zwischen den Pfosten dicht. Gegen vorne wirbelten die Leventiner wie folgt:
- 3. Minute: Robert Sabolic sorgt für einen Start nach Mass und trifft in die untere linke Ecke zur Führung.
- 16. Minute: Per Shorthander erhöht Ambris Topskorer Matt D’Agostini mit einem Ablenker.
- 24. Minute: Erneut kommt der NL-Vertreter mit grösserer Wucht aus der Kabine. Im Powerplay stellt Marco Müller via Lattenunterkante auf 3:0.
So vehement die Startphase des Turnier-Neulings ausgefallen war, so vehement wurde Ambri hinterher auch von seinem Anhang gefeiert. Die Jubelszenen kannten kaum Grenzen.
Resultate
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.12.2019 14:50 Uhr