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Neuer Nati-Assistenztrainer Unveränderter Callà punktet mit Authentizität und Humor

Nach langer Suche wurde Davide Callà als neuer Assistenztrainer der Nati vorgestellt. Nun äussert er sich zu seinem neuen Job.

Bereits vor einem Jahr war Davide Callà als Assistenztrainer der Nati im Gespräch gewesen. Damals hatte er noch abgesagt, Giorgio Contini übernahm den Posten. Ein Jahr später sieht's anders aus, der langjährige Super-League-Profi hat die Stelle angenommen. «Ein zweites Mal nicht auf den Zug aufzuspringen, ist für mich nicht in Frage gekommen. Es ist eine Möglichkeit, die ich unbedingt packen wollte», sagte er über seinen Entscheid.

Bis im Sommer wird Callà die Aufgabe in der Nati zusätzlich zu seinem Engagement beim FC Basel stemmen, wo er ebenfalls als Assistenztrainer angestellt ist. «Das wird sicher intensiv», erklärte er. «Aber das Ende ist absehbar. Ich werde beim FCB bis zum letzten Tag alles geben. Und wenn ich bei der Nationalmannschaft bin, gebe ich da alles.» Ab dem Sommer wird der 40-Jährige sich dann voll auf die Aufgabe bei Murat Yakin konzentrieren.

Unterschiedliche Aufgabenprofile

Obwohl die Funktion sowohl bei der Nati als auch beim FC Basel die gleiche ist, sieht Callà auch Unterschiede: «Bei einem Klub hast du tagtäglich mit den Spielern zu tun. In der Nati hingegen hast du nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, die du einfach bestmöglich nutzen musst.»

Verändern muss sich Callà dafür aber nicht. Der ehemalige Offensivspieler will mit seinen Qualitäten punkten. «Ich bin ein positiver, authentischer Mensch. Bislang habe ich mich nicht verstellen müssen, und das werde ich auch hier nicht tun.»

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Die Partie Nordirland – Schweiz zeigen wir Ihnen am Freitag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport-App. Das Testspiel Schweiz – Luxemburg am 25. März gibt es ab 20:15 Uhr ebenfalls auf sämtlichen SRF-Kanälen zu sehen.

Mit Humor dabei

Eine Stärke Callàs ist auch seine Sprachbegabung, in verschiedensten Sprachen konnte er in der Trainingseinheit, die er am Dienstag führte, Anweisungen geben. Zudem will er immer auch mit dem nötigen Humor an die Sache herangehen. Zum Beispiel eben bei den Sprachen: «Ich habe schon so viele Fehler in Fremdsprachen gemacht. Das sorgt dann für Lacher – und das ist wichtig, wenn man in so einer grossen Gruppe unterwegs ist.»

In diesem Länderspielfenster kann Callà nun die Nati-Akteure kennenlernen und sich ein erstes Mal zeigen. Weil der 40-Jährige im Schweizer Fussball aber bestens vernetzt ist, waren wenige neue Gesichter dabei. «Ich habe sehr viele Leute wieder getroffen, die mich durch meine Karriere begleitet haben», sagte er deshalb auch. Und sein Fazit nach den ersten Nati-Tagen? Getreu seiner Einstellung: «Sehr positiv. Es hat alles gepasst.»

Übersicht

SRF-Livestream, sportlive, 13.03.2025, 13:55 Uhr ; 

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