- Servette ringt dem FCZ in der 2. Runde der Super League ein 2:2-Unentschieden ab.
- Die Genfer liegen nach Eigenfehlern mit 0:2 zurück, Chris Bedia (66.) und Dereck Kutesa (86.) gleichen die Partie für Servette aus.
- Lugano holt im 2. Spiel den 2. Sieg, zwischen Lausanne-Sport und GC gibt es keinen Sieger.
Der zweite Sieg im zweiten Spiel war für den FC Zürich zum Greifen nah. Die Gäste lagen in Genf mit 2:1 in Führung, als Dereck Kutesa beschloss, den Zürcher Hoffnungen auf drei Punkte ein Ende zu bereiten. Das Servette-Eigengewächs hatte an der Strafraumgrenze alle Zeit der Welt und traf mit einem gefühlvollen Schlenzer zum 2:2-Ausgleich. Die Punkteteilung ging über die ganze Partie in Ordnung, dürfte den Gast aus Zürich dennoch etwas ärgern.
Es war nämlich das Team von Trainer Bo Henriksen, das die erste Halbzeit über weite Strecken dominierte und mit dem ersten Torschuss der Partie den Führungstreffer erzielte. Servette-Goalie Jérémy Frick leistete dabei gütige Mithilfe. Der ansonsten sichere Schlussmann liess einen harmlosen Schuss von Jonathan Okita direkt in die Füsse von Fabian Rohner abprallen. Der Flügel schob dankend zum 1:0 ein.
VAR-Penalty bringt Servette zurück ins Spiel
Frick erhielt in der Folge weitere Möglichkeiten, sich zu beweisen. Seine ganze Klasse zeigte er etwa bei einem Kopfball von Lindrit Kamberi, als er das Leder in der 16. Minute mirakulös von der Linie kratzte. Beim 0:2 war der Genfer Keeper dann aber chancenlos. Auch beim zweiten Zürcher Tor des Abends lag der Ursprung bei einem Genfer Patzer. In der 57. Minute klärte Verteidiger Bradley Mazikou eine harmlose Flanke von Okita direkt zu Ifeanyi Mathew. Der Nigerianer in Diensten des FCZ zog von der Strafraumgrenze direkt ab und erhöhte auf 2:0.
Ebenjener Mathew stand 10 Minuten später erneut im Mittelpunkt, als ihm im eigenen Strafraum eine Flanke von Jérémy Guillemenot an die Hand klatschte. Schiedsrichter Fedayi San entschied nach VAR-Intervention auf Penalty, den Servettes Tor-Garant Chris Bedia souverän verwertete. Der 1:2-Anschlusstreffer verlieh dem Heimteam sichtlich Auftrieb. Kutesa wusste die Aufholbemühungen zu belohnen.
So geht's weiter
Servette ist bereits am Mittwoch im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation auswärts bei Genk gefordert (19:00 Uhr, live bei SRF). In der Meisterschaft geht es für die Genfer am Samstag mit dem Gastspiel bei Stade-Lausanne-Ouchy weiter. Für den FC Zürich steht ebenfalls am Samstag das Heimspiel gegen Lugano (20:30 Uhr, live auf SRF zwei) auf dem Programm.