Die Meistermacher der Boston Celtics
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Bild 1 von 5. Joe Mazzulla (Headcoach). Der 35-Jährige ist der jüngste Meistertrainer seit Bill Russell, der die Celtics vor 56 Jahren als Spielertrainer zum Titel führte. Bildquelle: Imago/Agencia EFE.
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Bild 2 von 5. Jaylen Brown (Final-MVP). Dem 27-Jährigen gelangen in den diesjährigen Playoffs im Schnitt 24 Punkte. Im Final störte er erfolgreich die Kreise von Mavericks-Star Luka Doncic. Der Lohn: Die nach Bill Russell benannte MVP-Final-Trophäe. Bildquelle: Imago/USA today Sports/Peter Casey.
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Bild 3 von 5. Jayson Tatum . Der 26-jährige Angriffsspieler war der fleissigste Punktesammler der Celtics in der Postseason. In zwei der fünf Finalspiele warf er 31 Punkte. Bildquelle: Imago/UPI Photo.
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Bild 4 von 5. Jrue Holiday . Der 34-Jährige spielte letzte Saison noch für Giannis Antetokounmpos Milwaukee Bucks. Heuer bildete Jrue mit Jaylen (Brown) und Jayson (Tatum) Bostons erfolgreiches «J-Trio». Bildquelle: key/AP Photo/Charles Krupa.
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Bild 5 von 5. Kristaps Porzingis. Der Lette verpasste verletzungsbedingt zwei Finalspiele. Als der 28-Jährige in Spiel 5 von der Bank aufs Parkett kam, begrüssten ihn die Celtics-Fans stürmisch. Bildquelle: key/AP/ElsaPool.
Eine solche Dominanz hat die NBA seit den Golden State Warriors von 2017 um Steph Curry nicht mehr gesehen. Die Boston Celtics gewannen 64 von 82 Spielen in der Regular Season und fegten in den Playoffs ihre Gegner mit insgesamt 16:3 Siegen vom Parkett. Beobachter nennen die diesjährige Ausgabe der Celtics eine der grossartigsten Mannschaften der NBA-Geschichte.
Teambesitzer Wycliffe Grousbeck lässt sich den Erfolg etwas kosten: Mit Jaylen Brown schlossen die Celtics letzten Sommer den teuersten Deal der NBA-Geschichte ab: Bis zu 304 Millionen Dollar könnte der frisch gekürte Final-MVP bis 2029 verdienen. Zusammen mit Jayson Tatum, dem Nummer-3-Pick von 2017, und Neuzugang Jrue Holiday bildete er ein kongeniales «J-Trio» (Jaylen, Jayson, Jrue).
Speziell ist auch die Karriere von Headcoach Joe Mazzulla: Er war 2022 Celtics-Assistenzcoach und bewarb sich als Chef der Utah Jazz, unterlag aber Will Hardy, einem anderen Boston-Assistenten – nur um im Herbst bei den Celtics das Erbe des geschassten Ime Udoka anzutreten.