- Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin Fanny Smith gewinnt im schwedischen Idre Fjäll das letzte Skicross-Rennen der Saison. Teamkollegin Talina Gantenbein fährt als Dritte ebenfalls aufs Podest.
- Bei den Männern schaffen es gleich 6 Schweizer in die K.o.-Phase, den grossen Final erreicht aber keiner.
Das letzte Skicross-Rennen des Winters hätte eigentlich bereits um 8:30 Uhr gestartet werden sollen. Hartnäckiger Nebel auf der Strecke stellte dann aber die Geduld der früh aufgestandenen Athletinnen und Athleten auf die Probe. Rund 3 Stunden später konnte die Saison-Dernière schliesslich doch noch gestartet werden – und sie endete aus Schweizer Sicht sehr erfreulich.
Mit Fanny Smith und Talina Gantenbein hatten gleich zwei Schweizerinnen den Sprung in den Final geschafft. Am Schluss durften beide jubeln. Während Smith einen weiteren Start-Ziel-Sieg einfuhr und über ihren 35. Weltcup-Einzelsieg jubeln durfte, schaffte es Gantenbein als Dritte ebenfalls aufs Podest, zum zweiten Mal in dieser Saison.
Zwischen den beiden Schweizerinnen komplettierte Courtney Hoffos das Podest. Daniela Maier, die Siegerin vom Vortag, schied nach einem intensiven Duell mit der Kanadierin aus. Im Anschluss an das letzte Saisonrennen erhielt Smith zum 4. Mal in ihrer Karriere die grosse Kugel überreicht. Den Gesamtweltcupsieg hatte sie bereits am Samstag sichergestellt.
Howden sichert sich die Kugel
Bei den Männern hatten sich 6 Schweizer für die K.o.-Phase qualifiziert. Die leise Ernüchterung folgte aber auf dem Fuss. Im Halbfinal war nur noch Ryan Regez übrig. Dort erwischte der Weltmeister keinen optimalen Start und fuhr seinen Konkurrenten hinterher. Am Ende resultierte für den Berner Oberländer Rang 8.
Letzter Weltcupsieger des Winters wurde Reece Howden. Der Kanadier entschied damit auch das Kugel-Duell gegen Simone Deromedis für sich und gewann damit bereits zum 3. Mal den Gesamtweltcup. Auch der Italiener hatte es in den Final geschafft, musste sich dort aber hinter Howden und Youri Duplessis Kergomard (FRA) mit Rang 3 begnügen.
Bischofberger verabschiedet sich
Für Marc Bischofberger war das Out im Achtelfinal gleichbedeutend mit dem Ende seiner Karriere. Der 34-Jährige hat 4 Weltcupsiege in seinem Palmarès stehen. Seinen grössten Erfolg feierte der Appenzeller 2018 in Pyeongchang, als er Olympiasilber gewann. In diesem Winter tat sich Bischofberger schwer und schaffte es nur einmal in die Top 10. Seinen letzten Podestplatz hatte er Ende 2022 in Val Thorens eingefahren.
Auch für Sandro Lohner und Romain Détraz hatten die Achtelfinals Endstation bedeutet. Tobias Baur und Alex Fiva blieben eine Runde später in den Viertelfinals hängen, wobei für Fiva mit Schlussrang 9 dennoch ein Top-10-Resultat herausschaute.