Zum Inhalt springen

Der Partner soll schuld sein Schweizer Triathletin Simmonds tappt in die Dopingfalle

Die 31-jährige Athletin wurde positiv auf eine verbotene Substanz getestet. Zur Kontaminierung sei es beim Sex gekommen.

Sportler hält rotes Siegerband beim Wettkampf.
Legende: Wehrt sich gegen die Doping-Vorwürfe Imogen Simmonds. EPA/Enric Fontcuberta

Imogen Simmonds hat sich auf Instagram an ihre Follower gewandt – der Grund: ein positiver Dopingtest. Im Blut der 31-Jährigen wurde am 8. Dezember 2024 die verbotene Substanz Ligandrol nachgewiesen.

«Ich war fassungslos und am Boden zerstört», erklärt sie. Die Menge sei winzig gewesen, wie sie verbildlicht: wie eine Prise Salz in einem Schwimmbecken olympischer Grösse. So wenig hätte ihr «niemals einen leistungssteigernden Nutzen gebracht», schreibt sie.

Simmonds engagierte ein Anwaltsteam, das ihr und ihrem Partner riet, sich einer Haarprobenanalyse zu unterziehen: «Diese bestätigte, dass ich nie Ligandrol eingenommen habe (meine Haarprobe war negativ).» Doch bei ihrem Partner schlug es an: Er soll die verbotene Substanz ohne ihr Wissen zur Verbesserung des Körperbaus eingenommen haben.

Simmonds' Schlussfolgerung: Ligandrol sei beim Geschlechtsverkehr in ihr System gelangt. Mit den «besten Experten der Welt» werde sie Beweise für ihre Unschuld sammeln – und diese dann der ITA (International Testing Agency) vorlegen.

Meistgelesene Artikel