- Die Volleyballerinnen von Neuchâtel UC küren sich zum dritten Mal in Folge zum Cupsieger.
- In einem einseitigen Final setzt sich der Favorit gegen Sm'Aesch Pfeffingen mit 3:0 durch.
- Bei den Männern geht der Titel wie schon im Vorjahr an Volley Amriswil, das Chênois Genève ebenfalls mit 3:0 bezwingt.
Neuchâtel UC bleibt im Schweizer Frauen-Volleyball das Mass aller Dinge. Die Westschweizerinnen, die seit 2019 immer den Meistertitel geholt haben, triumphierten am Samstag auch im Cup zum bereits dritten Mal in Folge. Insgesamt ist es der vierte Titel im Pokalwettbewerb.
Der Final in der ausverkauften Arena in Winterthur gegen Sm'Aesch Pfeffingen war die erwartet klare Angelegenheit. NUC, das den Kontrahentinnen aus dem Baselland schon in den beiden Duellen in der Meisterschaft keinen Satz zugestanden hatte, gewann auch den Cupfinal mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:18).
Sm'Aesch konnte das Geschehen nur im 2. Durchgang ausgeglichen gestalten. Bis zum 21:21 blieb das Team an den Neuenburgerinnen dran, ehe seine Kontrahentinnen mit drei Punkten in Folgen entscheidend davonzogen. Die Baselbieterinnen müssen damit weiter auf ihren ersten Titel in der Klubgeschichte warten. Schon im Cupfinal 2019 und im Playoff-Final 2022 war NUC eine Nummer zu gross.
Bei den Männern setzte sich ebenfalls der Favorit durch. Volley Amriswil stellte gegen Chênois Genf beim 3:0 (25:19, 25:15, 31:29) vor vor allem in den ersten beiden Sätzen seine Klasse sowohl im Angriff als auch bei der Annahme immer wieder unter Beweis.
Die Genfer vergeben zahlreiche Satzbälle
Gegen Ende der Partie wurde es dann noch einmal spannend. Die Genfer konnten im dritten Satz zwischenzeitlich auf 18:12 davonziehen und kamen zu mehreren Satzbällen. Weil der Aussenseiter aber zu viele Chancen vergab, kam Amriswil noch einmal zurück und nutzte schliesslich seinen zweiten Matchball.
Bereits im Vorjahr konnte sich Amriswil mit einem Finalsieg über Volley Schönenwerd die 80 Zentimeter hohe und rund 10 Kilogramm schwere Cup-Trophäe sichern. Im Playoff-Final um die Meisterschaft setzten sich indes die Solothurner durch. Ab Freitag kommt es zur Neuauflage.