Geboren am 22.4.1922, wollte er eigentlich klassischer Musiker werden. Dieser Beruf war ihm allerdings verwehrt als Nicht-Weisser. Mingus wächst in einer afroamerikanischen Community auf und hat nebst diesem Einfluss auch noch schwedische, britische und asiatische Wurzeln. Es sei für ihn schwierig, in einer Gemeinschaft anzukommen, sagte er immer wieder. Was ein Fluch ist, in psychischer Hinsicht, und ein Segen – für seine Musik. Denn Mingus Werk entwickelt sich aus den Verwerfungen dieser verschiedenen kulturellen Klippen heraus.
Die deutsche Bassistin Lisa Hoppe sieht hier einen starken Treiber für sein lebenslanges Suchen und für seinen umwerfenden Output. Sie versammelt in der Jazz Collection selten gehörte Mingus-Stücke und versucht im Gespräch mit Annina Salis eine Annäherung an Charles Mingus als Menschen und Künstler mit all seinen Facetten – jenseits vom oft bedienten «Genius»-Narrativ.
Erstausstrahlung: 19.04.22
Die deutsche Bassistin Lisa Hoppe sieht hier einen starken Treiber für sein lebenslanges Suchen und für seinen umwerfenden Output. Sie versammelt in der Jazz Collection selten gehörte Mingus-Stücke und versucht im Gespräch mit Annina Salis eine Annäherung an Charles Mingus als Menschen und Künstler mit all seinen Facetten – jenseits vom oft bedienten «Genius»-Narrativ.
Erstausstrahlung: 19.04.22