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CINEMAsuisse - Special Christoph Schaubs wiedergefundene Liebe zum Spielfilm

Drei Spielfilme von Regisseur Christoph Schaub befinden sich auf der Liste der 50 erfolgreichsten Schweizer Filme: «Sternenberg», «Jeune Homme» und «Giulias Verschwinden». Dennoch war der Weg vom politischen Jungfilmer zum Publikumsgaranten ein Auf und Ab.

Sendeplatz

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Sonntag, 7. Juli 2013 um 22:05 Uhr auf SRF zwei

«Giulias Verschwinden»,

7. Juli 2013 um 22:35 Uhr, SRF zwei

«Jeune homme – Au pair ist Männersache», 10. Juli 2013 um 20 Uhr, SRF zwei

Als Zürich brannte, war Christoph Schaub mit der Kamera unterwegs als Chronist und Beobachter. Seine Dokumentationen aus der Szene brachten ihm neben Lob aber auch Kritik aus den eigenen Reihen ein: «Früher hätte ich einen erfolgreichen Regisseur, der ich heute bin, gehasst», mein Christoph Schaub lachend.

In seinen ersten Spielfilmen «Wendel» (1987) und «Dreissig Jahre» (1989) befasste sich der 1958 geborene Christoph Schaub mit der Befindlichkeit seiner eigenen Generation. 1992 bescherte ihm «Am Ende der Nacht», ein radikaler Film über einen Familienvater, der seine eigene Familie umbringt, eine Einladung ans Filmfestival von Cannes.

Emmanuelle Laborit als Nonne im Film «Stille Liebe».
Legende: Emmanuelle Laborit aus dem Film «Stille Liebe». SRF

Ein engagierter, unermüdlicher Schaffer

Doch der Erfolg entpuppte sich für den jungen Regisseur und Produzenten aus der Schweiz als Hypothek. Christoph Schaub wandte sich vom Spielfilm ab und dem Dokumentarfilm zu. Erst 2001 kehrte er mit «Stille Liebe», einer Liebesgeschichte zwischen Gehörlosen, zur Fiktion zurück.

In dieser Folge von «CINEMAsuisse» begleitet Monika Schärer Christoph Schaub durch seine Film- und Heimatstadt Zürich. Der unermüdliche Schaffer erzählt von seinem politischen Engagement, dem Bruch in seiner Karriere und seiner wiedergefundenen Liebe zum Spielfilm.

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